Mord und Totschlag im 20. Jahrhundert – Annotation zum Buch „Vergessene Kriege“ von Gabriele Faggioni

© Motorbuch Verlag

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Weihnachten naht, doch unweigerlich zieht sich unser Blick über die aktuellen Mordstätten der Welt. Metzelei in Syrien, Zivilistenmorde in Jemen, geschändete Frauen in Nigeria. Die Reihe ließe sich ins Unendliche fortsetzen.

Gabriele Faggioni hat nun ein Buch zu den „vergessenen Kriegen“ des 20. Jahrhunderts vorgelegt, in dem er uns eindringlich an die schlimmsten Mordbrennereien der unmittelbaren Gegenwart erinnert.

Unter Bezugnahme auf die politischen Zusammenhänge, geht es über Panama nach Afghanistan und die zahllosen Stellvertreterkriege der Ära des kalten Kriegs in der ganzen Welt.

Es scheint, als wären wir mordlüsterne, asoziale Wesen, die mit weißen Zähnen heimlich nach der Killerelite schreien, wenn unser Verstand nicht mehr weiter weiß, um Konflikte friedlich zu klären.

Ein finsteres Buch über die schlimmsten Kapitel der Menschheit.

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Gabriele Faggioni, Vergessene Kriege, Konflikte und ihre Folgen im 20. Jahrhundert, 224 Seiten, Motorbuch Verlag, Stuttgart 2016, ISBN: 3-613-03926-1, Preis: 29,90 EUR (D)

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