Neue Kunstwerke in der Reihe „Marta Open Air“ in Herford

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Motiv: DazwischenRaum, 2021, Elektronische Schaltungen, Sensoren, Motoren, Krümmel, Projektoren, Alurohre, Laborstativmaterial, 240 x 4,23 x 1,30 m. RaumZeitPiraten, Künstler des Werkes „DazwischenRaum“, Marta Open Air © BU: Marta Herford, Foto: KunstArztPraxis.de

Herford, Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). In Herford veranstaltet das Marta-Herford-Museum für zeitgenössische Kunst, das sich aus m für Museum und a für Ambiente sowie art für Kunst ableitet, also Marta, die „Marta Open Air“ genannte Reihe.

In einer Marta-Herford-Pressemitteilung vom 16.7.2021 heißt es unter dem Betreff „Pressemeldung ‚Marta Open Air‘ mit neuen Kunstwerken“, daß aus der Not beziehungsweise „aus einer Idee, die in Pandemiezeiten als Alternative zu einem geschlossenen Museum geboren wurde, ist heute ein lebendiger Kommunikationsort zum Verweilen, Entdecken und Mitmachen geworden“ sei.

Pandemiezeiten? Nun, äußerst autoritäre Zeiten mit repressiven Maßnahmen, wobei Menschen-, Bürger- und Freiheitsrechte vor allem von Christen und Sozen, Besserverdienenden und Olivgrünen mit Füßen getreten werden, erleben wir in der zerkleinerten Kleindeutschen Lösung. Die Umdeutung dessen als Pandemiezeiten ist schlechterdings ein Witz. Allerdings ist es schön, wenn Kunst auch draußen wahrgenommen werden kann, darunter „drei neue Installationen“ in Herford.

Dazu heißt es weiter: „Tag und Nacht geöffnet, bietet das kostenlose Angebot unter freiem Himmel viel Raum für Spaziergänge, Entdeckungen und Kunstgenuss. Noch bis zum Herbst 2021 wird der Rundgang rund um das Museum stetig erweitert und fördert somit einen lebendigen Dialog zwischen Kunst, Architektur, Natur und Besuchenden.“

Gratulation erst einmal dazu! Zu den „sieben unterschiedliche Stationen“ und mehr, die „folgen werden“ würden, wenn wir sie gesehen, gehört, gerochen, gefühlt … haben.

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