Notenbibliothekare Großer Orchester sowie Vertreter aller großen Musikverlage in Berlin

Ein Blick auf die Berliner Philharmonie. © Münzenberg Medien, Foto/BU: Stefan Pribnow, Aufnahme: Berlin, 14.8.2022

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Daß die Stiftung Berliner Philharmoniker vom 2. bis 5. Juni 2023 „Gastgeberin der 41. Konferenz der Major Orchestra Librarians‘ Association (MOLA)“ sei, das wird per Pressemitteilung vom 31.5.2023, die mit gesinnungsgeladenem Geschlechtergeschmiere verseucht ist, mitgeteilt und auch, daß die Konferenz „in den Räumlichkeiten des Kammermusiksaals der Philharmonie Berlin“ stattfinde.

Dummdeutsch heißt es weiter, daß es „Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops … um zukunftsweisende Themen eines zentralen Fachbereichs hinter den Kulissen der Konzertbühne gehen“ werde und „die MOLA-Mitglieder … u.a. die Digitalisierung und Qualität von Orchesterliteratur sowie die Möglichkeiten von Lizensierung und Streamingangeboten am Beispiel der Digital Concert Hall diskutieren“ würde, doch das „ausführliche Programm“ ist nicht in deutscher Sprache. Und das ist auch eine Frechheit.

Anzeige

Vorheriger ArtikelEine Lügenpressemitteilung und der 15. Jugendgeschichtspreis des Jüdischen Museums Westfalen, der nach Margot Spielmann benannt wurde
Nächster ArtikelAnnotation zum Erzählband „Schlaflos in Tel Aviv“ von Chaim Noll