Start Bücher Reime mich oder ich fresse das Ich – Annotation zum Gedichtband „Mit...

Reime mich oder ich fresse das Ich – Annotation zum Gedichtband „Mit uralten Kinderaugen“ von Wolf Biermann

"Mit uralten Kinderaugen", Lyrik von Wolf Biermann. © Penguin

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Biermann als Lyriker? Ui, der Gedichtband „Mit uralten Kinderaugen“ von Wolf Biermann kommt leider fies hausbacken daher. Ganz schnell zugeschlagen, schon nach dem fünften Gedicht. Ist Meister Wolle zurecht von den ostdeutschen Autoren des Prenzlauer Berges als untalentierter Reimeknilch bezeichnet worden?

Ich denke ja, schlimmer geht’s nimmer. Bereits der Titel ist leider zum Weglaufen schlecht. Im Gedicht eins beschreibt er sein Menschentier Pamela. Zitat: „Ich halte diese Welt gut aus, dein Herz ist ja meine Liebeshaus.“ Grusel! Sentimentalität! Weg mit dem Mist! Lest Biermanns Kinderbuch, das ist gut!

Bewertung: zwei Punkte von fünf Punkten

Bibliographische Angaben:

  • Autor: Wolf Biermann
  • Titel: Mit uralten Kinderaugen
  • Untertitel: Gedichte 2006 – 2026
  • Genre: Lyrik
  • Seiten: 160
  • Sprache: Deutsch
  • Format: 12,5 x 20,0 cm
  • Bindung: fester Einband mit Schutzumschlag
  • Verlag: Penguin im Konzern Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH, München
  • Auflage: 1. Auflage 7.10.2026
  • ISBN: 978-3-328-60518-8
  • Preise: 22 EUR (Deutschland), 22,70 EUR (Österreich), 30,90 SFr
Anzeige:

Reisen aller Art, aber nicht von der Stange, sondern maßgeschneidert und mit Persönlichkeiten – auch kulturelle und kulinarische Reisen mit Lyrik, Epik und Dramatik –, bietet Retroreisen an. Bei Retroreisen wird kein Etikettenschwindel betrieben, sondern die Begriffe Sustainability, Fair Travel und Slow Food werden großgeschrieben.

Anzeige

Vorheriger ArtikelRassistische Gewalt in Florida – Dima Alzayat entführt uns mit seinen Erzählungen im Buch „Alligator & andere Storys“ in die Düsternis
WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner