Tagebuchaufzeichnungen als Taschenbuch – Annotation zu „In Stahlgewittern“ von Ernst Jünger

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"In Stahlgewittern" von Ernst Jünger mit Adnoten von Helmuth Kiesel. © Klett-Cotta

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Das Erstlingswerk „In Stahlgewittern“ von Ernst Jünger ist allen Kennern und Kritikern ein Begriff. Nun erlebte Jüngers Weltkriegsmemoire jüngst die 7. Auflage der Taschenbuchausgabe. Ein Grund mehr, an dieses Schreckensepos zu erinnern. In eindringlich kühler Sprache beschreibt Jünger darin seine Jahre als Stoßtrupp-Führer im deutschen Heer von Januar 1915 bis zum August 1918.

Bruce Chatwin meinte dazu: „Tatsächlich ähnelt es keinem anderen Buch der damaligen Zeit – keine Spur von den pastoralen Meditationen eines Siegfried Sassoon oder Edmund Blunden, kein Anflug von Feigheit wie bei Hemingway, kein Masochismus wie bei T. E. Lawrence und kein Mitleid wie bei Remarque.“

Ich empfehle das Buch zu lesen, um ein eigenes Urteil bilden zu können.

Bibliographische Angaben

Ernst Jünger, In Stahlgewittern, mit Adnoten von Helmut Kiesel, 301 Seiten, Hintergrundillustrationen Buchdeckel: Niklas Sagebiel, broschiert, farbiger Vorsatz, Verlag: Klett-Cotta, 7. Druckauflage, Stuttgart 2020, ISBN-13: 978-3-608-96080-8, Preis: 19 EUR (Deutschland), 19,60 EUR (Österreich)

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