Vorhang auf! – Schluss mit Zappenduster in den Lichtspielhäusern der Berliner Republik

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Vorhang auf, Bühne frei. Und immer schon fair.
Vorhang auf, Bühne frei. Und immer schon fair. Quelle: Pixabay

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Die ersten Lichtspielhäuser der Berliner Republik lassen wieder Gäste hinein und Vorhänge fallen beziehungsweise bewegen sich wie von Geisterhand zur Seite, um den Blick auf weiße (Lein-)Wände freizugeben, auf die Licht gelenkt wird.

In Hessen, Sachsen und Schleswig-Holstein konnte das Vergnügen bereits genossen werden, in Mecklenburg-Vorpommern geht`s damit heute los. In Kürze können Kunden zum Gucken auch in Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt in die Kinos. Demnächst wird es auch in den anderen Bundesländer wieder heißen: Vorhang auf!

Die Karten fürs Kino werden mehr denn je auf den jeweiligen Heimatseiten der Kinos im Weltnetz gekauft werden müssen. Weil die Abstandsregelungen auch in den Lichtspielhäusern gewahrt werden müssen, noch immer gilt ein Meter fünfzig, bedeutet das pro Person mehr Platz in allen vier Richtungen. Weil das für zwei belegte Plätze ein Dutzend freie Plätze und dafür also keine Einnahmen bedeutet, kämpfen Eigentümer von Kinos um kürzere Abstände.

Vor Nase und Mund wird es für die Besucher weiterhin eng bleiben. Die Nasen-Mund-Maske ist und bleibt bis auf weiteres Pflicht, allerdings nicht am Platz.

Wem das alles wenig gefällt, der fährt am besten in ein Autokino. Der Klassiker ist Kult und klar im Kommen.

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