69. Berlinale: Hommage und Goldener Bär für Charlotte Rampling

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Charlotte Rumpling in "Sous le sable" (Unter dem Sand), Frankreich/Japan 2000, Regie: François Ozon. Goldener Bär und Hommage. Berlinale 2019. © Jean-Claude Moireau / Studiocanal

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Das neue Jahr läuft und die Berlinale rückt näher. Die 69. Internationalen Filmfestspiele Berlin werden vom 7. bis 17. Februar 2019 rund um den Marlene-Dietrich-Platz veranstaltet, jedenfalls halbwegs.

Im Grunde genommen sind sie längst in dem einen oder anderen Kiez angekommen. Und das ist gut so wie auch die Vielfalt bis hin zum Kulinarischen Kino. Klasse. Weiter so!

Auch die Hommage darf neben Wettbewerb, Panorama und Forum nicht fehlen. Dieses Jahr ist Charlotte Rampling dran. Die aus Essex stammende Film- und Theaterschauspielerin, die in England und Frankreich aufwuchs, wird den Goldenen Bären für ihr Lebenswerk verliehen bekommen und ihr wird die Hommage gewidmet, die die folgenden Filme umfasst.

  • La caduta degli dei (Die Verdammten), Italien / BRD 1969, Regie: Luchino Visconti
  • Charlotte Rampling – The Look, Deutschland / Frankreich 2011, Regie: Angelina Maccarone
  • Hannah, Italien / Belgien / Frankreich 2017, Regie: Andrea Pallaoro
  • Max mon amour, Frankreich / USA 1986, Regie: Nagisa Oshima
  • Il portiere di notte (Der Nachtportier), Italien 1974, Regie: Liliana Cavani
  • Sous le sable (Unter dem Sand), Frankreich / Japan 2000, Regie: François Ozon 
  • Stardust Memories, USA 1980, Regie: Woody Allen 
  • Swimming Pool, Frankreich / United Kingdom 2003, Regie: François Ozon 
  • The Verdict (The Verdict — Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit), USA 1982, Regie: Sidney Lumet
  • Vers le sud (In den Süden), Frankreich / Kanada / Belgien 2005, Regie: Laurent Cantet

Der Goldene (Ehren-)Bär soll an Charlotte Rampling, die in mehr als 100 Film- und Fernsehproduktionen mitwirkte, am Donnerstag, den 14. Februar 2019, im Berlinale-Palast überreicht werden. Anschließend werde der Film Il portiere di notte (Der Nachtportier, Italien 1974) von Liliana Cavani gezeigt, heißt es in einer Berlinale-Pressemitteilung vom 17.12.2018.

Rumpling sei übrigens 2006 „Präsidentin der Internationalen Jury“ gewesen und hätte „2015 … den Silbernen Bären für die Beste Darstellerin für 45 Years (Regie: Andrew Haigh)“ gewonnen, heißt es weiter.

Die Berlinale hebt „Ramplings intensives Spiel“ hervor, das „auf der kompletten Hingabe an die Figuren, die sie verkörpert, oft Frauen in Extremsituationen, die sie stets mit einer „Wahrhaftigkeit der Gefühle“ – wie sie es selbst ausgedrückt hat – auf die Leinwand bringt“, beruhe. Beispiel? Wie wäre es mit: eine „außergewöhnliche Rolle spielte sie auch 1986 in Nagisa Oshimas Film Max mon amour„?

Wer mehr über die Frau, die geehrt werden wird, wissen will, der schaue sich die Dokumentation Charlotte Rampling – The Look der deutschen Regisseurin Angelina Maccarone an.

2018 habe Rampling „in drei Spielfilmen mitgewirkt: in Red Sparrow (Regie: Francis Lawrence) an der Seite von Jennifer Lawrence, in The Little Stranger (Regie: Lenny Abrahamson) und in Michel Blancs Voyez comme on danse. Aktuell steht sie für Paul Verhoevens Film Benedetta vor der Kamera, der 2019 erscheinen wird.“

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