
Berlin, BRD (Kulturexpresso). Die einen hören am 1. Mai die Internationale, andere ab 11 Uhr ein sogenanntes „Europakonzert“ der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Chefdirigent Kirill Petrenko im wunderschönen Schloß Esterházy in Eisenstadt. Eisenstadt liegt im sogenannten Burgenland, das zu sowohl zu einem Staat des Kapitals gehört, der in seinem Namen sowohl die Republik als auch das Reich betont. Das mag so ballaballa sein wie belustigend.
Immerhin wird kein Konzert der EU-Bürokratur des Kapitals mit Totalitaristen und Faschisten gespielt, sonst hätte ich bereits beim Lesen der Pressemitteilung der Berliner Philharmoniker vom 1.5.2026das Kotzen gekriegt. Ich frühstückte vorher viel.
Die sogenannten Europakonzerte scheinen Konzerte an Orten in Europa, das bekanntlich vom Atlantik bis zum Ural reicht, und also im Westen des Kontinentes Eurasien zu sein. Bisher gaben die Berliner Philharmoniker Konzerte in Barcelona im von Kastilianern besetzten Katalonien 2023, in Tsinandali im einst kriegsgeilen Georgien 2024, dessen Führer einst unbedingt Mitglied im Kriegsbündnis Atlantikpakt werden wollten, und in Bari, Hauptstadt der Region Apulien, die ein paar Jahrhunderte zum Königreich Sizilien gehörte, dann zum Königreich Italien. Das Konzert in Bari fand im vergangenen Mai 2025 statt.
Auf ein Konzert der Berliner Philharmoniker in Donezk, Hauptstadt der Volksrepublik Donezk, die sich nach dem Putsch der Faschisten im Februar 2014 Banderastan abspaltete und noch heute die Internationale singen und hören darf, wird man wohl weiter warten müssen.
Anmerkung:
Siehe die Beiträge
- Das Teatro Petruzzelli in Bari von Ingeborg Iltis
- Berliner Philharmoniker wollen am Tag der Arbeiter unter der Leitung von Riccardo Muti im Teatro Petruzzelli in Bari spielen von Ingeborg Iltis
im KULTUREXPRESSO.
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