Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Daß Wolfgang Tillmanns den Roswitha-Haftmann-Preis 2026 erhalte, das teilt die Roswitha-Haftmann-Stiftung mit. Der Preis ist mit 150.000 SFr heißer als viele andere.
Daß „der Stiftungsrat … damit ein Werk, das seit vier Jahrzehnten künstlerische Innovation mit gesellschaftlicher Verantwortung verbindet“ würdigen würde, daß wird in einer mit gesinnungsgeladenem Geschlechtergeschmiere durchseuchten Pressemitteilung von Sprachpanschern aus dem Kunsthaus Zürich vom 21.5.2026 kundgetan. Darin heißt es weiter, daß „Tillmans … der 28. Träger des höchstdotierten europäischen Kunstpreises“ sei und daß „zu den bisherigen Preisträger:innen des Roswitha Haftmann-Preises … u. a. Walter De Maria, VALIE EXPORT, Maria Lassnig, Cildo Meireles, Sigmar Polke, Robert Ryman, Cindy Sherman, Rosemarie Trockel, Cecilia Vicuña und Jeff Wall“ zählen würden. Zahlen, dat könnse wohl in der Schweizerischen Eidgenossenschaft, und zudem weißer waschen als andere.
Daß „die feierliche Preisverleihung“ am Donnerstag, den 17.9.2026 im Kunsthaus Zürich stattfinden solle, das wird nicht verschwiegen und auch nicht, daß „Stiftungsratsmitglied Prof. Dr. Bernhart Schwenk, Chefkurator und Sammlungsleiter Gegenwartskunst an der Pinakothek der Moderne in München“, eine Laudatio halten wolle und solle.
In der besagten Pressemitteilung wird Bernhart Schwenk wie folgt zitiert: „Wolfgang Tillmans gehört zweifellos zu den international wegweisenden Künstlern seiner Generation auf dem Gebiet der Fotografie. Tillmans folgt einer künstlerischen Praxis, die über die blosse Ästhetik weit hinausgeht – indem er öffentliche Präsenz und Sprache nutzt, um als Künstler ein kollektives demokratisches Bewusstsein zu fördern, das auf Offenheit und Solidarität gründet.“
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