Leipzig, Deutschland (Kulturexpresso). Gut, daß es Leute im Land gibt, die machen, was sie denken, die wohl weniger angepaßt sich, als andere, die im aktuellen Apartheidstaat mit dem Kürzel BRD, der von Beginn an ein Vasallenstaat der VSA mit dem VK im Beiboot war, sich dem ganz alltäglichen Totalitarismus vielleicht nicht entgegenstellen, aber doch nicht irgendwo ins Nirgendwo, sondern ins Hier und Heute und zwar auffallend. Die Leipziger Buchmesse, die vom 17. März bis 20. März 2022 hätte stattinden sollen, und nach der in Frankfurt am Main als zweitgrößte Buchmesse der zerkleinerten Kleindeutschen Lösung gilt, wäre eine der Leipziger Messe GmbH gewesen.

Hinter der Dummdeutsch-„Buchmesse Popup“ vom 18. bis 20.3.2022 in Leipzig, die in der Halle A des Werk 2, Kochstraße 132, stattfinden soll, sollen sich laut Veranstalter“über 60 Verlage“ angemeldet haben, die „ihre Neuerscheinungen“ präsentieren wollen würden. So und nicht anders wird das auf der Heimatseite Buchmesse-Popup im Weltnetz, hinter dem der Verlag Voland & Quist GmbH, der in Berlin seinen Sitz hat, steckt, mitgeteilt und auch, daß diese Ersatzbuchmesse in Leipzig „eine Initiative von Gunnar Cynybulk und Leif Greinus“ sei. Beide Personen sind Verleger. Sie würden angeblich „von den Aufbau Verlagen, C.H.Beck, Hanser, Jung und Jung, Klett-Cotta, Suhrkamp/Insel, Verbrecher Verlag und Wagenbach“ unterstützt werden.

Angeblich, so heißt es ier und dort, hätten 120 Verleger angefragt beziehungsweise anfragen lassen.

Schon mit 6 Euro sei man „zwei Stunden in der Messehalle“ dabei. Gelesen werde auch. Die Namen „Philipp Winkler, Sabine Rennefanz, Alexander Osang, Fatma Aydemir, Ursula Krechel, Bov Bjerg, Andreas Bernard, Uljana Wolf, Tomer Gardi, Vladimir Vertlib, Ulrike Almut Sandig, Heike Geißler und Teresa Präauer“ werden genannt.

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