Das endgültige „Hitchcock“-Buch von Bernard Benoliel, Gilles Esposito, Murielle Joudet und Jean-François Rauger

"Hitchcock, alle Filme" von Bernard Benoliel, Gilles Esposito, Murielle Joudet und Jean-François Rauger. © Delius Klasing, Edition Delius

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Wer es Weihnachten schön opulent mag, dem sei das superschwere und superschöne Buch Hitchcock: Alle Filme aus dem Hause Delius-Klasing empfohlen. Ausgestattet mit einer unendlichen Fülle an Fotos und gebündeltem Hitchcockwissen begeistert dieses Werk den Leser und Cineasten in mir gleichermaßen.

Die Texte sind anekdotisch und nicht zu lang. Wir erfahren alles über Suspense und Hitchcocks geniale Kniffe. Sein „MacGuffin“ (Zitat Hitchcock: „Es könnte ein schottischer Name sein aus einer Geschichte über zwei Männer, die Zug fahren. Der eine Mann fragt: ‚Was ist das für ein Päckchen in der Gepäckablage?‘ ‚Nun,‘ sagt der andere Mann, ‚das ist ein MacGuffin.‘ ‚Was ist ein MacGuffin?‘ ‚Ein MacGuffin ist eine Vorrichtung, um im schottischen Hochland Löwen zu fangen.‘ ‚Aber im schottischen Hochland gibt es doch gar keine Löwen.‘ ‚Nun, dann ist es eben auch kein MacGuffin.‘ Sehen Sie, ein MacGuffin ist gar nichts.“ ) eroberte Hollywood, er war stilprägend wie nur wenige Regisseure.

Alle Hitchcock-Filme von „Irrgarten der Leidenschaft“ bis „Familiengrab“ werden ausführlich behandelt, Hitchs Cameo-Auftritte des Filmregisseurs und sein Verhältnis zu seinen Stars analysiert. Unfassbare 490 Fotos illustrieren das Buch aufs feinste, nach der Lektüre hat man keine Fragen mehr.

Bibliographische Angaben

Bernard Benoliel, Gilles Esposito, Murielle Joudet, Jean-François Rauger, Hitchcock, alle Filme, 648 Seiten,  449 Fotos und Abbildung, gebunden, Format: 21.4 x 27.7 cm, Verlag: Delius Klasing, Edition Delius, 1. Auflage, Bielefeld 2020, ISBN: 978-3667118707, 78 Euro

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