Die VSA sind ein Folterstaat mit Gefangenenlagern und Folterknästen wie Guantanamo Bay – Zum Dokumentarfilm „Slahi und seine Folterer“ von John Goetz und Ben Hopkins

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Mohamedou Slahi, gefoltert in Guantanamo Bay. © Copyright: NDR, Foto: Jörg Gruber

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Noch immer existiert das völkerrechtswidrige Gefängnis Guantanamo auf einem Guantanamo BAy Stück Land auf Kuba, das die VS-Amerikaner bis heute besetzt halten. Es dient noch immer als Marinestützpunkt des Leviathans VSA, der den Leviathan VK abgelöst hat, aber auch als Internierungslager.

Zum Stützpunkt gehören Camp Iguana und Camp Delta mit dem Sonderteil Camp Echo, in dem Kriegsgefangene in Käfigen gehalten werden. Das Camp X-Ray, das auch dort untergebracht war und in dem gefoltert wurde, gibt es nicht mehr. Die Camps wurden und werden von einem Kommando der VS-Streitkräfte betrieben.

Wohl wahr, die VSA sind nicht nur ein imperialer Staat, der für das Großkapital und die Hochfinanz auf seinem Boden Kriege in vielen Staaten dieser Welt führt, meist mit Unterstützung von Vasallentruppen aus Vasallenstaaten, sondern auch ein Folterstaat.

Hunderte Gefangene und Gefolterte waren dort. Über drei Dutzend sind es noch. Einer der Gefangenen und Gefolterten ist Mohamedou Slahi. „14 Jahre lang“ soll er „in Guantanamo Bay“ in Gefangenschaft gehalten worden und „immer wieder … gefoltert“ worden sein, heißt es in einer Arte-Pressemitteilung vom 2.9.2021. Slahi ist einer von zwei deutschsprachigen Männern, die im Folterknast Guantanamo Bay waren und von Handlangern des Yankee-Imperialismus schwer gefoltert wurden. 20216 wurde Slahi von Richtern eines VS-Gerichts freigesprochen.

Weiter wird wie folgt informiert: „2016, nach Slahis Entlassung aus Guantanamo und seiner Rückkehr in seine Heimat Mauretanien, beginnt der Journalist und Filmautor John Goetz, nach Slahis Folterern zu suchen. Ein extremes Vorhaben, denn ihre Identitäten gehören zu den bestgehüteten Geheimnissen des US-amerikanischen Sicherheitsapparates.

Goetz sucht – und findet. Die investigative Recherche deckt auf, was tatsächlich in Guantanamo nach den Anschlägen des 11. September passiert ist. Die Dialoge mit den Beteiligten führen zu überraschenden und tief verstörenden Enthüllungen ins dunkle Herz des ‚Krieges gegen den Terror‘: ein kritischer Blick auf die Methoden der USA.“ Mit USA sind die VSA gemeint.

Den Dokumentarfilm „Slahi und seine Folterer“ sollte sich Interessierte ansehen. Eine Fassung wurde bereits am 7.9.2021 um 21.40 Uhr auf Arte gezeigt, eine 90-minütige Fassung soll am 14.9.2021 in der ARD gezeigt werden.

Filmographische Angaben

  • Originaltitel: In Search of Monsters
  • Deutscher Titel: Slahi und seine Folterer
  • Originalsprache: Englisch, Deutsch
  • Staat, BRD
  • Jahr: 2021
  • Regie: John Goetz, Ben Hopkins
  • Drehbuch: John Goetz, Ben Hopkins
  • Kamera: Jörg Gruber, Volker Tittel
  • Schnitt: Klaus Eichler
  • Musik: Daniel Regenberg
  • Produzent: Olaf Jacobs
  • Länge: 87 Minuten

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