Einer blieb übrig oder der Premiumagent der Premierministerin – Die Eins unter den Nullen: „Johnny English – Man lebt nur dreimal“

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Emma Thompson als Premierministerin und Rowan Atkinson als Premiumagent Johnny English in "Johnny English - Man lebt nur dreimal". © 2018 Universal Studios and Studiocanal SAS

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Der dritte Teil der Johnny-English-Reihe läuft in den Kinos und im Weltnetz. Er trägt passenderweise den Titel „Johnny English – Man lebt nur dreimal“ und ist sowohl eine Persiflage auf James-Bond-Filme als auch eine Geheimagent-seiner-Majestät-Actionkomödie aus dem Jahr 2018. In der Fortsetzung zu „Johnny English – Der Spion, der es versiebte“ und „Johnny English – Jetzt erst recht!“ hetzt English im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland in wilden Verfolgungsjagden wahnwitzigen Ganoven hinterher.

"Johnny English - Man lebt nur dreimal"
Rowan Atkinson als Johnny English und Olga Kurylenko als Ophelia in „Johnny English – Man lebt nur dreimal“. © 2018 Universal Studios and Studiocanal SAS

Doch Johnny English (Rowan Atkinson) muss dieses Mal nicht nur in der britischen Welt besteht, sondern auch in der digitalen. Alle geheimen Doppelnull-Agenten wurden durch die Attacke eines mysteriösen Hackers enttarnt. Nun sucht die Premierministerin (Emma Thompson) einen Premiumagenten, der den Nullen und Einsen widerstehen kann. English, der längst als Erdkundelehrer seinen Schülern allerlei Spionagetricks lehrt, und andere Alteisen werden rekrutieren. Weil er während der Vertragsunterzeichnung die anderen versehentlich um die Ecke bringt, bleibt er die einzige Wahl, wird also als Eins angeheuert und auf den fiesen Fall angesetzt. Als Partner wünscht sich English seinen alten Kollegen Jeremy Bough zurück und ganz alter Schule einen Aston-Martin.

Mit seinen kompromisslos analogen Methoden wird Johnny English fern der Insel zur letzten Hoffnung des Geheimdienstes Ihrer Majestät. Ohne Smartphone und Schlepptop oder anderen digitalen Schnickschnack findet er den Feind im Fadenkreuz seiner Erfahrungen und Erkenntnisse. English ist oldschool und gen­t­le­man­like.

"Johnny English - Man lebt nur dreimal"
Rowan Atkinson als Johnny English in „Johnny English – Man lebt nur dreimal“. © 2018 Universal Studios and Studiocanal SAS

Die Geschichte, die auf der Leinwand erzählt wird, wirkt runder und in sich stimmiger, obwohl nach wie vor die eine oder andere Szene im Gesamtkunstwerk erscheint, als sei sie mal hineingeschnitten worden, weil sie jemand mag. Hier und da darf lauthals gelacht werden, doch über Schenkelklopfer und Slapstick hin zum feingeistigen Humor reicht er nicht. English ist leicht Komödie, längst nicht Loriot.

Für „Johnny English – Man lebt nur dreimal“ wurde das erfolgreiche Team der ersten beiden Folgen wieder zusammengekauft. Neben Weltstar-Komiker Rowan Atkinson, der ein weiteres Mal die Titelrolle spielt, sorgen Drehbuchautor William Davies und die Produzenten Tim Bevan und Eric Fellner von Working Title Films sowie Chris Clark auch bei Johnny Englishs drittem Agenten-Abenteuer für spaßige Spannung und muntere Missgeschicke. Die Regie hat David Kerr übernommen.

"Johnny English - Man lebt nur dreimal"
Rowan Atkinson als Johnny English und Ben Miller as Bough in „Johnny English – Man lebt nur dreimal“. © 2018 Universal Studios and Studiocanal SAS

In weiteren Rollen sind Olga Kurylenko (James Bond 007: Ein Quantum Trost, Oblivion), Ben Miller (Paddington 2), Jake Lacy (How to be Single, Carol) und die zweifache Oscar-Preisträgerin Emma Thompson (Sinn & Sinnlichkeit, Tatsächlich … Liebe) zu sehen.

Mehr Reklame für den Film, der am 5. Oktober 2018 in den britischen, am 18. Oktober 2018 in den deutschen und am 26. Oktober 2018 in den US-amerikanischen Kinos startete, unter https://www.facebook.com/Johnny.English.DE/ im Weltnetz.

Filmografische Angaben

Originaltitel: Johnny English Strikes Again
Deutscher Titel: Johnny English – Man lebt nur dreimal
Land: Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland, Vereinigte Staaten von Amerika, Frankreich
Jahr: 2018
Regie: David Kerr
Buch: William Davies
Kamera: Florian Hoffmeister
Schnitt: Tony Cranstoun und Mark Everson
Musik: Howard Goodall
Schauspieler: Rowan Atkinson, Ben Miller, Olga Kurylenko, Jake Lacy, Emma Thompson, Adam James, Matthew Beard, Vicki Pepperdine, Pippa Bennett-Warner, Miranda Hennessy, Irena Tyshyna, David Mumeni, Tuncay Gunes, Charles Dance, Michael Gambon, Edward Fox
Produktion: Tim Bevan, Eric Fellner und Chris Clark
Altersfreigabe: FSK 6, JMK 8
Länge: 89 Minuten

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