Erich Wolfgang Korngolds Symphonie in Fis-Dur in der Berliner Philharmonie – Vom Wunderkind zum Vergessenen oder Poesie auf dem Klavier und vielfälige Volksmusik

23
Bei nächtlicher Blick auf die Philharmonie in Berlin.
Eine Außenansicht der Philharmonie in Berlin. © Foto: Andreas Hagemoser

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). In einer Pressemitteilung der Berliner Symphoniker vom 3.11.2022 wird auf Erich Wolfgang Korngold, der am 29. Mai 1897 in Brünn geboren wurde und gerade 15 Jahre alt war, „als die Berliner Philharmoniker 1912 unter Leitung ihres gefeierten Chefdirigenten Arthur Nikisch seine Schauspiel-Ouvertüre op. 4 aufführten.

Seine Opern zählten in den 1920-er Jahren zu den meistaufgeführten Bühnenstücken in Deutschland. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde der Komponist geächtet und vergessen.“

Er starb am 29. November 1957 in Los Angeles. Zuvor war er als Pianist, Dirigent und Komponist erfolgreich und hinterließ unter anderen die Oper „Die tote Stadt“ (1920). Nach Los Angeles reiste er, um Filmmusik zu komponieren und auf diese Weise Geld zu verdienen. Er verdiente sich für die Musik zu den Filmen „Ein rastloses Leben“ und „Robin Hood, König der Vagabunden“ auch zwei Oscars.

Diese Woche dirigiert Kirill Petrenko seine Symphonie in Fis-Dur, aber auch Mozart und Norman am Freitag, den 4.11.2022, ab 20 Uhr, im Großen Saal.

Anzeige

Vorheriger ArtikelMehr Grump geht nicht oder Ein Grantler und ein roter 1972er Ford Escort
Nächster ArtikelFleisch in Deutschland – Annotation zum Buch „Deutsche Fleischarbeit“ von Veronika Settele