Erst Schikane, dann Olga Pashchenko oder Der Ton macht die Musik auch auf dem Klavier-Festival Ruhr

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Tasten eines Klaviers. Quelle: Pixabay, Foto: cocoparisienne

Hamm, Deutschland (Kulturexpresso). Mit repressiven Maßnahmen muß auch in Hamm gerechnet werden. Darunter fallen sogenannte 3-G-Schikanen. Wer sich am 10 Oktober 2021 vor 18 Uhr in Hammschikanieren läßt, der darf anschließend Olga Pashchenko hören, die im Rahmen des Klavierfestivals Ruhr im Forum des Gustav-Lübcke-Museums zu Gast ist.

Daß sie „Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy und seiner Schwester Fanny Hensel“ um Besten geben werde, das wird in einer Pressemitteilung der Pressestelle der Stadt Hamm vom 6.10.2021 mitgeteilt und auch, daß man „bei Pashchenko … die Faszination alter Tasteninstrumente hautnah“ erleben könne; „wie die junge Russin Klang- und Ausdrucksmöglichkeiten ausreizt, versetzt Publikum wie Kritik regelmäßig in Staunen. Bei ihrem Debüt beim Klavier-Festival Ruhr verbindet sie eine Auswahl aus Mendelssohns ‚Liedern ohne Worte‘ mit den deutlich weniger bekannten, aber nicht minder reizvollen Charakterstücken seiner Schwester Fanny Hensel.“

Daß „im Gebäude … Maskenpflicht“ herrsche und also die Schikaneure herrschen würden, das wird nicht verschwiegen.

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