„Fahrenheit 451“ von Ray Bradbury endlich in neuer Übersetzung von Peter Torberg

"Fahrenheit 451" von Ray Bradbury in einer Übersetzung von Peter Torberg. © Diogenes

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Eine Welt ohne Bücher ist für uns Lesehungrige ein furchtbarer Ort. Genau so eine Welt finden wir in Fahrenheit 451 wieder. „Fahrenheit 451“ benennt die Entzündungstemperatur von Papier.

Der Feuerwehrmann Guy Montag verbrennt im Buch im Auftrag der US-Regierung in einer unbestimmten Stadt der Zukunft Bücher. Das ist sein Job, den er tagaus tagein stoisch ausführt.

Seine Frau Mildred schaut stumpfsinnige Serien, Guy erledigt seine Arbeit und empfindet dabei höchste Befriedigung. Bis eines schönen Tages Clarisse in sein Leben tritt. Guy beginnt zu zweifeln und findet über Clarisse Zugang zur Literatur.

Jeden Montag empfängt Mildred Freundinnen zum Smalltalk. Als er anlässlich dieser Tratschrunden ein Gedicht vorliest, eskaliert die Situation.

Mildred wird zusehends misstrauisch, ein fieser mechanischer Hund setzt Guy zu und seine Welt implodiert.

Ob und wie sich Guy aus der Affäre zieht, müsst ihr selbst nachlesen.

Wer ihn nicht kennt, stürze sich auf den dystopischen Sci-Fi-Roman des amerikanischen Autors Ray Bradbury, der in einer Reihe mit Orwells „1984“ und Huxleys „Schöne neue Welt“ verschlungen werden kann.

Nun ist er endlich in einer zeitgemäßen Übersetzung bei Diogenes erschienen. Man kann dem Verlag nicht genug danken, dass er diesem wichtigen Buch neue Leserschichten öffnet.

Bibliographische Angaben

Ray Bradbury, Fahrenheit 451, Übersetzer: Peter Torberg, 272 Seiten, fester Einband, Leinen, Verlag: Diogenes, Zürich 2020, ISBN: 3257071405, Preis: 24 EUR (Deutschland), 27,70 EUR (Österreich), 32 SFr

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