„Film als Heimat“, Heimatfilm, Deutscher Film – Edgar Reitz wird mit dem Ehrenpreis für herausragende Verdienste um den Deutschen Film ausgezeichnet

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Edgar Reitz bei der Premiere von "HEIMAT-FRAGMENTE. Die Frauen" am 28.10.2006 im Staatstheater Mainz. Quelle: Wikimedia, gemeinfrei, CC BY-SA 3.0, Bild: Thomas Hönemann

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Der am 1. November 1932 in Morbach geborene Edgar Reitz wird, wie der Deutsche Filmpreis per Pressemitteilung vom 5.März 2020 mitteilte, mit dem „Ehrenpreis für herausragende Verdienste um den Deutschen Film“ geehrt.

Die renommierteste und höchste Auszeichnung für den laut Wikipedia „deutscher Autor und Filmregisseur und ehemaliger Professor für Film an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe“, werde „nach der Wahl durch die Mitglieder der Deutschen Filmakademie von Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters verliehen“ und zwar am 24. April 20920 im Berliner Palais am Funkturm.

„Die Verleihung ist eine Veranstaltung der Deutschen Filmakademie in Zusammenarbeit mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), produziert von der Deutschen Filmakademie Produktion GmbH.“

Reitz, der nach dem Abitur 1952 späteren Herzog-Johann-Gymnasium in Simmern Germanistik, Publizistik, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft in München studierte, werde den Ehrenpreis für herausragende Verdienste um den Deutschen Film auf der 70. Verleihung, die von Edin Hasanovic moderiet wird, persönlich in Empfang nehmen.

Der Geehrte steht für manche vor allem für kulturelle Heimat und das liegt vor allem an den Heimatfilmen, die Titel wie „Die andere Heimat“ tragen. Bekannt ist auch die Reitz-Filmreihe Heimat.

Wer sich auf die Veranstaltung vorbereiten möchte, der schaue Die-Heimat-Trilogie, ein Spielfilm-Zyklus in 30 Teilen, der in den Jahren von 1982 bis 2004 entstand und auf eine Gesamtlänge von 52 Stunden und 8 Minuten kommt. Was für ein Werk, was für ein Verdienst um den Deutschen Film.

Mehr von und über Edgar Reitz in diesem Gespräch zwischen Christian Schwochow und Edgar Reitz.

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