Frauen und Verbrecher, Gangs, Geld und Geilheit im Rotlichtmilieu – Annotation zum Buch „Menschenhandel und Sexsklaverei“ von Manfred Paulus

0
169
Das Buch "Menschenhandel und Sexsklaverei" von Manfred Paulus. © Promedia

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Ein engagiertes und faktenreiches Buch über die Sexsklaverei und gegen die Zwangsprostitution hat der Kriminologe Manfred Paulus dankenswerter Weise auf den Markt gebracht. Auf 208 schmerzlichen Seiten spinnt er den Faden von Deutschland nach Osteuropa und in die ganze Welt.

In den ärmeren Ländern sind überall kriminelle Organisationen unterwegs, die die Gutgläubigkeit ihrer sehr jungen Opfer ausnutzen, sie unter fadenscheinigen Lockangeboten in den Westen holen, um sie dort an Bordelle zu verkaufen.

Das dreckige Geschäft wird vor Ort von Gangs erledigt, die häufig aus dem Rocker-Milieu stammen. Die Gangs sorgen gleichzeitig für „Sicherheit“ und bedrohen aussagewillige Frauen.

Finanziert wird das Ganze vom braven Bürger um die Ecke, der zur Befriedigung seines Sexualtriebes das System am Leben erhält.

30 Jahre arbeitete Paulus gegen das organisierte Verbrechen, er weiß, wovon er spricht, zitiert sehr viele Augenzeuginnen und klagt alle an, die von dem dreckigen Geschäft profitieren.

Paulus ist ein gradlinigerer Kämpfer für die Menschenrechte – unterstützt seinen Kampf mit dem Kauf dieses starken Buchs!

Bibliographische Angaben

Manfred Paulus, Menschenhandel und Sexsklaverei, Organisierte Kriminalität im Rotlichtmilieu, 208 Seiten, Format: 14,8 x 21 cm, Broschur, Verlag: Promedia, Wien 2020, ISBN: 3-853-7146-76, Preis: 19,90 EUR

Anzeige