In der Schorfheide. Und überall. Und nirgendwo. – Annotation zum Buch „Schorfheide: Gedichte en plein air“ von Gerhard Falkner

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Schorfheide, Gedichte en plein air" von Gerhard Falkner. © Berlin

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Uns Berlinern ist die Schorfheide ein beliebter Biotop mit Flüsschen, Seen, Tümpeln, Mooren, Birken, Birkenpilzen. Nun hat es den Dichter Gerhard Falkner in die Gegend verschlagen, der sich allda in Naturdichterische und Naturphilosophische Höhen schwingt. „Ohne Netzabdeckung“ flaniert er durch „Kritische Wälder“ und formt sein Naherholungserlebnis in bezirzende Zeilen, nein brillante Zeilen, die den Naturfreund in mir Nahrung sind und Labsal zugleich.

Naturgedichte sind von gestern? Von wegen! Mit Fulminanz und Liebe zur grünen Pflanze zeigt Falkner auf, dass er „einen Drahtzaun von einer Hecke unterscheiden kann.“

Falkner zu lesen ist großes Vergnügen, seine Sprache macht Spaß, die Falknerwelt ist schwer wie ein Stück Papier und leicht wie der Fernsehturm, wahrscheinlich ist das Lesen von Falknergedichten auch sehr gesund.

Bibliographische Angaben

Gerhard Falkner, Schorfheide, Gedichte en plein air, 128 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, Verlag: Berlin im Piper-Verlag, Berlin 2019,
EAN: 978-3-8270-1368-2, Preis: 22 EUR (D), 22,70 EUR (A)

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