Rudelsingen statt Rudelbumsen – Weiberfastnacht einmal anders

Ein Faschingsumzug. Quelle: Pixabay, Foto: Hans Braxmeier

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Dass Fettdonnerstag oder Schwerdonnerstag auch Weiberfasnet oder Weiberfastnacht genannt wird, das weiß der auch Narr gerufene Jeck und also der Karnevalist. Er weißt auch, dass die Weiberfastnacht den Übergang vom Sitzungs- zum Straßenkarneval am Donnerstag vor Aschermittwoch markiert, denn am Aschermittwoch ist bekanntlich alles vorbei. Dann beginnt die Fastenzeit. Schluß ist mit fett und fröhlich.

Da, wo die Christen, Sozen und Sozialisten, Olivgrüne und Besserverdienende wollen wir nicht vergessen, das gemeinsame Singen und Schunkeln in großen Runden mit repressiven Maßnahmen, Absperrungen und Ausgangssperren verhindern, da kommt der Karneval via Weltnetz in die gute Stube. Am Donnerstag, den 11. Februar 2021, ist wieder Rudelsingen angesagt.

Dazu heißt es in einer Rudelsingen-Pressemitteilung vom 8.2.2021, dass „alle Mitsingenden von David Rauterberg und Philip Ritter vom RUDELSINGEN-Team Rauterberg“ musikalisch begleitet werden würden. Kostenlos würden auch „die Liedtexte … gut sichtbar eingeblendet“ werden.

Weiter im Pressetext: „Lieblingshits, Karnevalsklassiker und die ultimativen Party-Hymnen – das bunte Programm steht ab 20 Uhr allen RudelsängerInnen zur Verfügung. Gerade jetzt können alle neue Kraft und Lebensfreude aus diesem Kultformat zum Mitsingen schöpfen. Dieses kostenfreie Event ist mit jedem Smartgerät unter www.rudelsingen.de abrufbar.“

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