Staatsgalerie in Stuttgart ohne „Negativtest-, Impf- oder Genesenennachweis“ besuchen – Und das ist gut so!

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Staatsgalerie Stuttgart in einer Außenansicht. Quelle: Pixabay, Foto: Portraitor

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Manche Mitteilungen geben wir kurz und knapp weiter, oft in eigenen Worten, mitunter mit Zitaten und Quellenangaben. Selten servieren wir die als Pressemitteilungen getarnten Werbungen, sehr selten. Wenn wir das tun, was im Grunde genommen zu unterlassen ist, dann aus einem guten Grund.

Zum einen ist diese Pressemitteilungen nicht mit Sternchen verseucht, zum anderen ist sie wahr und klar in einem auch uns wichtigen Punkt, den der Publizist und Verleger Stefan Pribnow nie müde wird, immer und überall als Prinzip zu betonen: Freiheit nach dem Prinzip der Gleichheit.

Daß Gesunde beweisen müssen, das sie gesund sind, das ist krank. Daß die Staatsgalerie in Stuttgart diese repressiven Maßnahmen in Merkel-Deutschland nicht mehr mitmacht, das geben wir gerne weiter. In der Staatsgalerie-Pressemitteilung vom 2.6.2021 mit dem Betreff „Neue Einlaßbedingungen“ heißt es wörtlich: „Wer die Staatsgalerie besuchen möchte, braucht ab Donnerstag, den 3.6., keinen Negativtest-, Impf- oder Genesenennachweis mehr vorzulegen. Besucherinnen und Besucher können ihre Tickets ohne vorherige Buchung eines Zeitfensters an der Kasse erwerben.“

Weiter geht es mit einem „Inzidenzwert“ und also Willkür, aber auch Hinweisen über folgende „Wiedereröffnungen“:

  • »Mit allen Sinnen. Französischer Impressionismus« (bis September 2021)
  • »Angespannte Zustände. Sammlungspräsentation Gegenwart«
  • »Joseph Beuys. Der Raumkurator« (bis 18.07.2021)
  • »PLAY. ArtPod zu Gast. Kunst als interaktives Spielfeld« (bis 31.12.2021)
  • »Trotz allem – Fred Uhlman. Ein jüdisches Schicksal« (bis 12.09.2021)

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