Wassergestalt. Der Spielfilm „The Shape of Water“ gewinnt am meisten: 4 Oscars „…– Das Flüstern des Wassers“

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Nelson Ferreira.
Nelson Ferreira aus Ontario/ Kanada besorgte zusammen mit Nathan Robitaille den Tonschnitt bei "Shape of the Water". Oscarnominiert. © 2018, Foto/BU: Andreas Hagemoser

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Das Gute an dem herzensberührenden Film „The Shape of Water – Das Flüstern des Wassers“ ist, dass er zeitgleich mit dem Berlinale-Startschuss seit dem 15. Februar in den deutschen Kinos ist. Mit 13 Nominierungen für die Academy Awards war „The Shape of Water“ der Spitzenreiter der Oscar-Saison 2018. Die Verleihungen erfolgten am Sonntag, den 4. März, in Mitteleuropa am 5. März Ortszeit tief in der Nacht beziehungsweise sehr früh am Montag morgen, wenn es noch dunkel ist.
Dabei ist eine hohe Anzahl von Nominierungen keine Garantie dafür, auch nur eine einzige Trophäe zu erhalten. So funktioniert das nicht in Kalifornien.

„True Grit“ und „American Hustle“ waren 2010 beziehungsweise 2014 jeweils 10mal nominiert – und gingen komplett leer aus.
„Am Wendepunkt“ („The Turning Point“), 1977, und „Die Farbe Lila“ (1985) waren sogar 11mal nominiert und gewannen: nichts. 0 Trophäen.

Bereits vorher vielfach gekürt: „(The) Shape of Water – Das Flüstern des Wassers“

Shape of Water
Hauptdarstellerin Sally Hawkins (Elisa) und Octavia Spencer (Zelda) in „Shape of Water“. © 2017 Twentieth Century Fox

Seit der Ehrung mit dem Goldenen Löwen als Bester Film bei den Internationalen Filmfestspielen Venedig 2017 hat „The Shape of Water– Das Flüstern des Wassers“ zahlreiche weitere Preise und Nominierungen ergattert. Darunter 2 Golden Globes, 4 „Critics‘ Choice Movie Awards“ und den „Producers Guild of America (PGA) Award“.
Regisseur Guillermo del Toro wurde nicht nur von der Directors‘ Guild of America für die Beste Regie in einem Spielfilm ausgezeichnet, sondern in dieser Kategorie auch von der Los Angeles Film Critics Association. Diese Filmkritikervereinigung von Los Angeles kürte auch Sally Hawkins als Beste Hauptdarstellerin.

Frances McDermond gewann den Oscar als Beste Hauptdarstellerin für „Three Billboards outside Ebbing, Missouri“.
Eine starke Leistung der beliebten Darstellerin, die wohl die beste Rolle bei „Fargo“ zeigte.

Bei so starker Konkurrenz blieben „Shape of Water“ „nur“ 4 Oscars. Es kann nur einer gewinnen.

„Shape of Water“ und Guillermo del Toro wurden letztlich auch Gesamtsieger. Kein anderer Film gewann mehr. („Dunkirk“ gewann drei Oscars.) Der mexikanische Regisseur fasste diese Oscars auch als Signal für Kanada, Mexiko und Lateinamerika auf.

Mit „Shape of Water“ hat der richtige Film gewonnen.

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