Zum (Themen-)Pfad „Beethoven und die Freiheit“ im DHM

Auf dem sogenannten Themenpfad „Beethoven | Freiheit“ im Deutschen Historischen Museum in Berlin. © 2000, DHM, Foto: David von BEcker

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Am 17. Dezember 2020 jährt sich der 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven. Der Führung der Stiftung Deutsches Historisches Museums (DHM) ist das Anlass genug, einen Themenpfad durch das DHM zu schlagen und ab 20. August 2020 unter dem Titel „BEETHOVEN | FREIHEIT“ zur Begehung einzuladen. Dazu wird es auch eine App für Blinde und Sehbehinderte geben.

Dass der „im Obergeschoss des Zeughauses im Epochenbereich Aufklärung“ beginne und … „von einer Hauptstation zu sechs weiteren Stationen entlang des Rundgangs“ nach unten führe, das wird von den Veranstaltern mitgeteilt. Auch dies, dass „Beethoven … bereits zu Lebzeiten als Revolutionär“ gegolten habe, „der nicht nur um Freiheit in der Musik rang, sondern auch für die Ideale der Französischen Revolution“ eingetreten sei. „Im Jubiläumsjahr 2020 holt das DHM den Komponisten zurück in die Umstände seiner Zeit. Der Themenpfad beginnt mit der Beethoven-Rezeption vergangener Epochen und führt zu den Kernthemen im Leben und Werk des Komponisten – Aufklärung und Revolution, Befreiung und Restauration, Liebe und Leiden. Die Intervention stützt sich auf Exponate der Dauerausstellung und auf Objekte der eigenen Sammlung, die bislang noch nicht gezeigt wurden. Partizipative und inklusive Stationen laden dazu ein, Beethoven mit verschiedenen Sinnen kennenzulernen. So ermöglicht etwa eine Station mit Klangfiguren, Motive aus Beethovens fünfter Sinfonie buchstäblich als Vibrationen zu ertasten. An einer anderen Station lassen Verfremdungen mit Tinnitus- und Schwerhörigkeitsfilter die Musik so erklingen, wie sie der späte Beethoven selbst gehört hat.“

Nichts gegen den von DHMisten geschlagenen (Themen-)Pfad mit dem Titel „Beethoven und die Freiheit“, doch vermutlich gilt für diesen das, was für alle ausgetretenen Pfade gilt, man kommt nur dort an, wo andere schon gewesen sind und einige einen hinhaben wollen.

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