
Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Premiere! Die erste Aufführung des Stückes „Kaspar“ von Peter Handke ist für den 25.3.2026 im Akademietheater in München geplant.
Alle Achtung, wenn gestandene und anstehende Kenner und Kritiker sich an ein Werk von Peter Handke wagen, um dieses auch Verdummten dieser Erde zu zeigen. Daß der Saal des Akadmietheaters der Theaterakademie August Everding in München weit mehr Platz bietet als Kennern und Kritikern, das ist wahr und klar. Ein paar Dutzend Personen passen je nach Bestuhlung hinein. Zudem ist offensichtlich mehr als eine Aufführung geplant.
Für die Aufführungen im Wonnemonat März nach unserer Zeitrechnung soll es jeweils eine Werkeinführung geben. Das dürfte auch für das vom allseits bekannten Kaspar Hauser inspirierte Werk in einer Welt der Ware und des Spektakels in einem Staat des Kapitals, der nicht nur ein Vasallenstaat der VSA mit dem VK im Beiboot ist, sondern auch ein Vielvölkerstaat, der nicht erst seit Jahren umgevolkt wird, sondern seit Jahrzehnten, zudem ein Apartheidstaat und ein Kriegsstaat, gelten, das von der Figur eines „Findlings auf der Suche nach seiner Identität“ inspiriert ist.
Daß, wie Siegfried Kienzle in Schauspielführer der Gegenwart. Interpretationen zum Schauspiel ab 1945, erschienen 1978 im Stuttgarter Alfred-Kröner-Verlag, Seite 272, Peter Handke ein „Modell für den noch ungeprägten Menschen, der von seiner Umwelt vereinnahmt wird“ entwickele, das ist eine bekannte Interpretation und weit mehr als das, was ein angeblich 16-jähriger junger Mann 1828 in Nürnberg zu sagen weiß. Mehr als Kasper solle er nicht habe schreiben können.
Yunus Wieacker solle gleich drei Kaspare auf die Bühne des Akadmietheaters in München bringen. die nicht eins werden wollen, auch wenn sie drei einen Namen tragen. Dazu heißt es auf der Heimatseite der Theaterakademie im Weltnetz: „Als sich wahre Einheitlichkeit unter den Kasparen als unmöglich erweist, erfahren sie Sprache neu: Die Sprache des Stücks bricht aus sich selbst heraus, widersprüchlich und subversiv.“
Kenner und Kritiker wissen, was die Verdummten dieser Erde vielleicht ahnen können, daß es um „das Verhältnis zwischen Sprache, Denken und Wirklichkeit“ gehe, wie es in einer Pressemitteilung der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München vom 20.3.2026 heißt. Daß zudem „auf der Bühne des Münchner Akademietheaters, das vor 30 Jahren mit ‚Die Stunde da wir nichts voneinander wußten‘ von Peter Handke eröffnet wurde, … die sprachphilosophische Auseinandersetzung eine experimental-musikalische Note erhalten“ werde, das wird nicht verschwiegen.
Weiterführende Hinweise zur Aufführung des Stückes „Kaspar“ von Peter Handke, das nach dessen Worten auch „Sprechfolterung“ hätte heißen könne, im Akademietheater in München:
- Bühne: Maria Färber
- Kostüm: Pauline Heitmann
- Dramaturgie: Fanny Karos, Laura Tutondele Mahaniah
- Choreografie: Stefania Kovacs
- Maske: Felicitas Barth, Rebecca Fäh
- Licht: Ramona Lehnert
- Spiel, Gesang und Komposition: Emilia Gołos
- Darsteller: Stefánia Kovács , Luca Kronast-Reichert, Sina Leinweber, Lisa Mader
- Tonbandeinsager: Benjamin Weygand
Eine Produktion des Studiengangs Regie für Musik- und Sprechtheater, Performative Künste unter der Leitung: Prof. Sebastian Baumgarten.
Geplante Vorstellungen:
Premiere am Mittwoch, den 25.3.2026, ab 19:30 Uhr
Freitag, den 27.3.2026, ab 19:30 Uhr
Samstag, den 28.3.2026, ab 19:30 Uhr
Werkeinführung jeweils 30 Minuten vor Beginn
Ort der Aufführung: Akademietheater, Prinzregentenplatz 12, 81675 München
Tickets: 14 Euro, ermäßigt 10 Euro
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