Wann kommt „Mord im Orientexpress“ von und mit Katharina Thalbach als Hercule Poirot in Berlin auf die Bühne?

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Quelle: Pixabay, Foto: Libracesp Hey!

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Geschlossen. Nein, keine Geschlossene Gesellschaft. Obwohl, das Stück „Geschlossene Gesellschaft“, das ein Drama des Schriftstellers und Philosophen Jean-Paul Sartre ist, welches 1944 uraufgeführt wurde, sollte man wieder auf die Bühne gebracht werden, quasi aus aktuellem Anlass, aber planen kann man das wohl nicht. Nicht heute, nicht hier im Mehltauland.

„Ich weiß gar nicht genau, wieviel Spielpläne die Leiterin des Produktionsbüros im vergangenen Jahr geschrieben und wieder verworfen hat“, soll Martin Woelffer gesagt haben, der in Berlin als Theaterchef gilt. Richtig geraten: die Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater ist gemeint. Und sie ist auch geschlossen.

Dass „für 2021 … bisher Gastspiele von Ulrich Tukur, Gayle Tufts und Familie Flöz und Bodo Wartke“ feststehen würden, das wird in einer mit Dumpfbacken-Sternchen versehenen Komödie-Berlin-Pressemitteilung vom 7.1.2021 mitgeteilt. Darin heißt es u.a.: „Wann wir ´Mord im Orientexpress´ herausbringen können, wissen wir derzeit noch nicht sicher.“ Doch Woelffer würde „ganz fest daran“ glauben, dass die Inszenierung von und mit Katharina Thalbach als Hercule Poirot noch „in diesem Jahr“ zu sehen und hören sein werde.

Geplant sei die Premiere für den 22. März 2020 gewesen. Doch dann wurden in Berlin, der Stadtstaat wird von Sozen und Sozialisten sowie Oliv- und Kleinbürgergrünen regiert, Kultureinrichtungen im Allgemeinen und Bühnen im Besonderen abgesperrt. Nun steht der Start in den Sternchen, die sich auch in Pressetexten breit machen.

„Mord im Orientexpress“ dürfte – nebenbei bemerkt – „die aufwendigste Produktion, die sein Theater jemals realisiert hat“, werden.

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