Die Kantorinnen Sveta Kundish, Aviv Weinberg und Rachel Weston von Female Cantorial Singing geben ein Konzert im JMB

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Die Kantorinnen Sveta Kundish, Aviv Weinberg und Rachel Weston; Fotos: Manuel Miethe, Natascha Zivadinovic, Roman Manfredi. © Female Cantorial Singing

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Um die Ohren und auf die Ohren gibt esm am 11. August 2021 am 19 Uhr im Museumsgarten des Jüdischen Museums Berlin (JMB) – bei schlechtem Wetter wohl im Glashof.

Erst sprechen Hetty Berg (Direktorin JMB), Sveta Kundish (chazanit/Kantorin der jüdischen Gemeinde Braunschweig), Andreas Nachama (Rabbiner der Synagogengemeinde Sukkat-Shalom), Dekel Peretz (Vorsitzender Jüdisches Zentrum Synagoge Fraenkelufer) und Akiva Weingarten (Rabbiner der jüdischen Gemeinden in Dresden und Basel und Gründer der Besht Yeshiva in Dresden) unter der Moderation von Shelly Kupferberg über liberales bis orthodoxes Judentum in noch deutschen Landen, während die Umvolkung und Mohammedanisierung voranschreitet, dann geben hoffentlich nur eine Stunde später die Kantorinnen Sveta Kundish, Aviv Weinberg und Rachel Weston von Female Cantorial Singing ein Konzert.

„Gemeinsam mit dem musikalischen Leiter Patrick Farrell (Akkordeon, Klavier, Musikdirektor und Arrangeur) und begleitet von einem einzigartigen Ensemble“ (Paul Brody – Trompete, Elena Kakaliagou – Waldhorn, Anne Dau – Posaune, Georg Brinkmann – Klarinette, Bassklarinette, Martin Lillich – Kontrabass, Peter Kunsch – Schlagzeug, Noelia Cotuna – Harfe, Sabrina Ma – Schlägel) würden die drei „ein außergewöhnliches Konzerterlebnis aus Musikstilen und Sprachen“ präsentieren. Weiter heißt es in einer Pressemitteilung des JMB vom 27.7.2021: „Von traditionellen Khazones, jiddischen Liedern und chassidischen Nigunim bis hin zu moderner Synagogenmusik und hebräischen Melodien feiert dieses Konzert weiblich kantorale Stimmen und die Fortführung der liturgischen Tradition. Deutschland-Premiere: Dieses besondere Konzert entstand diesen Sommer im Auftrag des Jüdischen Kulturfestivals in Krakau und kommt erstmals in Berlin zur Aufführung.

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