Ein Leben für den Kommunismus – Annotation zur Biographie „Walter Ulbricht, der deutsche Kommunist“ von Ilko-Sascha Kowalczuk

Eine Walter-Ulbricht-Biographie von Ilko-Sascha Kowalczu. © C.H. Beck

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Pünktlich zum 50. Todestag von Walter Ulbricht am 1. August 2023 schickt der C.H.-Beck-Verlag den renommierten Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk mit dem 1. Teil seiner voluminösen Ulbrichtbiografie ins Rennen. Auf über 1000 Seiten schildert Kowalczuk nach einer beeindruckenden vierjährigen Quellenstudie das Leben und Wirken eines der wichtigsten deutschen Kommunisten bis zum Ende des 2. Weltkriegs. Die DDR-Zeit wird im Folgeband behandelt. Kowalczuk bietet nicht weniger als eine kritische Geschichte des deutschen Kommunismus, die alle wesentlichen Schweinereien und Brutalitäten bearbeitet. In feiner Sprache flutschen wir durch Intrigen, kühne Pläne, Ausschaltorgien reformatorischer Kräfte und bitterste Moskauhörigkeit.

Wer sich für deutsche Geschichte interessiert, kommt an diesem Faktenmonster nicht vorbei. Ab in die Buchläden und immer schön einen Bogen um Amazon & Co. machen.

Bibliographische Angaben

Ilko-Sascha Kowalczuk, Walter Ulbricht – Der deutsche Kommunist, 1006 Seiten, Bindung: fester Einband, Verlag: C.H. Beck, München, 1. Auflage 13.7.2023, ISBN: 978-3-406-80660-5, Preis: 58 Euro

Anmerkung:

Siehe auch die Beiträge

Briefe ohne Unterschrift. Kabinettausstellung im Museum für Kommunikation – „DDR-Geschichte(n) auf BBC Radio“ von Andreas Hagemoser

im KULTUREXPRESSO.

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