Musik im Stadtteil, „Eintritt frei“. W. Fuchs, E. Mursky und Yasuko Fuchs-Imanaga spielen im Berliner Haus Eichkamp Kammermusik der Romantik

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Stadtteilzentrum Eichkamp am Grunewald in Berlin.
Das vereinsgetragene Stadtteilzentrum Eichkamp am Grunewald hat eine schöne Freitreppe. © 2018, Foto/BU: Andreas Hagemoser

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Am Sonntag, den 4. März 2018 erklingen im ruhigen Waldbezirk Eichkamp im Westen Berlins klassische Klänge. Der Kiez am Grunewaldrand, dessen Stille nur von Bahnstrecken und der Autobahn A115 AVUS gestört wird, hat sich seit wenigen Jahren ein eigenes Kulturhaus mit Anwohnertreff geschaffen: Das Haus Eichkamp. Es ist noch im Aufbau, Spenden werden gesammelt und aktuell nimmt das „Haus Eichkamp“ an einem Sparkassen-Voting für die unterstützenswertesten Projekte teil, um einen 1000-Euro-Zuschuss für einen Außenfahrstuhl zu erhalten ( https://ielements-projects.de/voting/spk-berlin/contributors/haus-eichkamp-wird-barrierefrei/ ). Damit soll auch Rollstuhlfahrern der Zugang ermöglicht werden. Zwar gibt es zwei lange Metallschienen, die an die alte Freitreppe angelegt werden können. Doch ist das eine wacklige Angelegenheit und ein bei Regen nicht zu bewältigendes Hindernis.

Philharmoniker live in Eichkamp

Die Besetzung ist hochkarätig. Abgesehen davon, dass Stücke für Klarinette von Doppler, Schumann, Brahms, Schubert und Kummer nicht jedes Wochenende zu hören sind. Selbst in der deutschen Hauptstadt nicht. An diesem Sonntag zur Teezeit gibt es ein Konzert, dass einen Gottesdienstbesuch nicht ausschließt und der Hauptprotagonist ist Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker.

Besetzung:

Wenzel Fuchs (Klarinette),

Yasuko Fuchs-Imanaga (Flöte),

Eugène Mursky (Klavier)

Fünffacher Hörgenuss zur Teestunde

Die Handvoll Komponisten, die am Sonntag erklingen werden, sind im 18. und 19. Jahrhundert geboren. Niemand von ihnen sah das Licht des 20. Jahrhunderts – oder die Dunkelheit, wenn man so will. Doch ihre Werke, die hier gespielt werden, sind alle Kinder des 19.

Programm:

Franz Doppler (1821-1883):
Fantaisie pastorale hongroise für Flöte und Klavier, Op. 26 (1870)

Robert Schumann (1810-1856):
Fantasiestücke für Klarinette und Klavier, Op. 73 (1849)

Johannes Brahms (1833-1897):
Sonate Nr. 2 Es-Dur für Klarinette und Klavier, Op. 120.2 (1894)

PAUSE

Franz Schubert (1797-1828)
Drei Impromptus für Klavier, D 899.3 und 4, D 935.2 (1827)

Caspar Kummer (1795-1870)
Concertino C-Dur für Flöte, Klarinette und Klavier, Op.101 (1840)

Das Ganze haben die Eichkamper in eine Reihe eingeordnet, die modern halbenglisch benannt wurde und deren Schreibweise obendrein nicht den deutschen Rechtschreibregeln folgt. Insofern handelt es sich um das 4. Konzert der „Eichkamp-Classics“. Die Deutsche Bahn hat vor langer Zeit mit dem Unfug angefangen, ihr Reisezentrum mit einem Großbuchstaben in der Mitte des Wortes zu versehen, ohne Punkt und Komma, ohne Leerstelle oder Bindestrich.

Was? Romantik-Konzert mit Soloklarinette

Wann? Sonntag, 4. März 2018, 16 Uhr

Ende der Veranstaltung (mit Pause): um 19 Uhr

Wo? Veranstaltungsort:
Haus Eichkamp (des Siedlervereins Eichkamp), Zikadenweg 42a (Ecke Maikäferpfad), 14055 Berlin
Telefon: (030) 37 30 61 25
Der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten.

Anfahrt: Bus 349, Haltestelle Maikäferpfad.
In den Maikäferpfad hinein, das Haus liegt dann rechts hinter einer Kreuzung.

Mit Fußweg: S-Bahnhof Grunewald (an der Potsdamer Strecke) oder
S Messe Süd (Eichkamp) an der Strecke Richtung Heerstraße, Olympiastadion, Spandau.

hauseichkamp.de

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