Sonderausstellung „Frank Lippold – Die heimliche Perspektive“ in der Städtischen Galerie Dresden

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Frank Lippold Bellwald 2017. © Foto Michael Belogour

Dresden, Deutschland (Kulturexpresso). Bereits vergangenen Freitagabend wurde in der Städtischen Galerie Dresden die Sonderausstellung „Frank Lippold – Die heimliche Perspektive“ eröffnet.

Frank Lippold, der 1970 in Greifswald geboren wurde, gehört laut Pressemitteilung der Museen der Stadt Dresden vom 7.2.2020 „zu der Künstlergeneration, die noch in der DDR sozialisiert“ wurde und „in der Umbruchzeit der 1990er Jahre an der HfBK Dresden studierte“.

Na ja, Lippold zog 1974 nach Dresden und lebte dort über Jahre, ja, Jahrzehnte, seit 2015 lebt er in Baden-Baden.

Weiter im Pressetext: „Seine künstlerische Position ist bestimmt von einem klassischen Bildbegriff und einer handwerklich soliden künstlerischen Ausbildung, jedoch auch von den Themen und Fragen der Moderne. Seit 1994 setzte sich Frank Lippold auf ganz besondere Weise mit der Technik des Holzschnitts auseinander. Ausgehend vom klassischen Druckverfahren entdeckte er die ästhetische Eigenwertigkeit der beschnitzten Druckplatten und begann, auf diesen mit Holzschnittwerkzeugen zu ‚zeichnen‘. Ausgehend von Architekturmotiven und Bildern der Landschaft entwickelte er Fragmentierungen sowie multiperspektivische und anamorphotische Abstraktionen und bezog mit farbigen Grundierungen seiner Bildträger die Malerei mit ein. Unsere Ausstellung zeigt den schrittweise aufeinander aufbauenden Weg des Künstlers zu seiner neuesten Werkgruppe mit eindrucksvollen, völlig gegenstandsfreien Motiven.“

Die Lippold-Ausstellung soll in Dresden noch bis zum 10. Mai 2020 zu sehen sein.

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