Transformation: Konzert in Straumers Umspannwerk. Saarländer Ro Gebhardt mit Gitarre in Berlin-Frohnau

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Blick vom S-Bahnhof Frohnau Richtung Ludolfingerplatz, Baustelle mit Richtfest im Vordergrund, Berlin-Frohnau
Zeit stehengeblieben, doch Neues passiert. Wer diese Tage mit der S-Bahn nach Berlin-Frohnau reist, dem bietet sich ein ähnliches Bild. Auf der Baustelle wurde gerade Richtfest gefeiert. © 2018, BU/ Foto: Andreas Hagemoser

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Der saarländische Vorzeige-Gitarrist Ro Gebhardt (RG) beehrt die Gartenstadt. Diesmal betritt er nur mit einer klassischen Gitarre die Bühne. Das war schon oft anders. Großprojekte mit Big-Band-Sound, Funk und Latin, teils mit Gesang, zogen viele Zuhörer an. Er trat in New York auf (Blue Note) und in Berlin (A-Trane). In Paris (Duc de Lombard) und wieder an der US-Ostküste beim Central-Park-Jazzfest NYC.

Gebhardt nimmt am Donnerstag, den 29.3. „Literatur aus Brasil, Tango, Jazz, Klassik, Blues, Funk aus verschiedenen Jahrhunderten unter die Lupe und benutzt sie als Improvisationsgrundlage.“

Veranstaltungsort: Straumers Umspannwerk, heutzutage mit spannender Musik

Der Architekt Heinrich Straumer baute 1907 das Umspannwerk Frohnau. Heute ist es ein Musik-Café mit geräumiger Ferienwohnung im Obergeschoss.

Kohlendioxidarme Anreise: Vom S-Bahnhof Frohnau rechts Richtung Zeltinger Platz und dann den Fürstendamm (das ist die zweite Straße rechts) entlanglaufen. Das letzte Haus auf der linken Seite ist die Nummer 40 oder der „Trafo“, um das Kurzwort zu verwenden.

Etwas weiter endet Frohnau, das seit 1920 zu Groß-Berlin gehört und während der Teilung zu West-Berlin zählte. Wenige Meter weiter stand seit August 1961 die „Berliner Mauer“.

Heute beginnt dort das Land Brandenburg mit der Bundesstraße 96 (B96). Über sie gelangt man weiter nördlich nach Hohen Neuendorf und Oranienburg, später Löwenberg, Fürstenberg/ Havel, Neustrelitz und Neubrandenburg.

Kreuzt man die Landstraße, kommt man nach Schönfließ.

Geht oder fährt man ein paar Meter rechts (südlich) die Bundesstraße entlang und gleich links, gelangt man auf der Hauptstraße ins Herz von Glienicke/ Nordbahn. Zwischen Haupt- und Gartenstraße hat man die Kirche im Dorf gelassen und den Dorfteich auch.

Zurück nach Frohnau in den Fürstendamm.

Transformation und Musik

Das Musikcafé „Transformator“ im Umspannwerk ist mittwochs bis samstags ab 18 Uhr geöffnet.

(Sonntag, Montag und Dienstag sind Ruhetage, an denen die Lokalität aber gebucht werden könnte.)

Am 23. März gab es hier ein Jazzkonzert mit Michael Gechter und HD. Lorenz, bei dem Sabina Saracevic sang.

Am Donnerstag, den 29. März 2018 spielt Ro Gebhardt reduziert nur mit der akustischen Gitarre. Der saarländische Vorzeige-Gitarrist als Zeitreisender („Time-Traveller“). Er trat im Central Park genauso auf wie im A-Trane in der Pestalozzistraße in Charlottenburg; unterrichtete als Gastdozent außer in der Bundesrepublik (Mainz, Köln) auf Malta und in New York.

Das Folgekonzert an Ultimo (31.3.) ist „Yubo“ (Duo mit Schlagzeug und Gitarre).

Ro Gebhardt im Umspannwerk „Transformator“

Was? Konzert „Time-Traveller“ mit Ro Gebhardt, Akustikgitarre

Wann? Konzerte jeweils um 20 Uhr. Ankunft um 19 Uhr vom Veranstalter empfohlen

Donnerstag, den 29. März 2018: Ro Gebhardt

Wo? „Transformator Berlin“ im ehemaligen Umspannwerk Frohnau.
Fürstendamm 40
13465 Berlin

Telefonische Reservierung wärmstens empfohlen: (030) 60 27 51 59

http://transformator-frohnau.de/

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