„Unter dem Milchwald“ in einem Hörspiel von Erich Fried

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Llareggub ist nicht nur der Name dieses Bootes, sondern auch des fiktiven Ortes in "Unter dem Milchwald" von Dylan Thomas. Quelle: Pixabay, CC BY-SA 3.0, Foto: I, Tony in Devon

Berlin, Deutschland (Kulturexpress). Wer hört nicht gerne Hörspiele? Wir Kulturexpressoisten empfehlen hier und heute „Unter dem Milchwald“ von Dylan Thomas, dem walisischen Schriftsteller, der am 27. Oktober 1914 in Swansea, Wales, geboren wurde und am 9. November 1953 in New York City, VSA, starb.

Nein, alt wurde Dylan Thomas nicht, aber in seinen Schaffensjahren brachte er Gedichte, Essays, Briefe, Drehbücher, autobiographische Erzählungen und das Theaterstück „Under Milk Wood“ (deutsch „Unter dem Milchwald“) hervor, das als sein Hauptwerk gilt. Dafür geehrt und ausgezeichnet wurde er posthum. Ja, Journalist war er auch, aber nur kurz. Alkoholiker war er länger. An einer Lungenentzündung starb er. Begraben liegt er in Laugharne, Wales, wo er von 1949 bis zu seinem Tod mit seiner Familie in einem umgebauten zweistöckigen Bootsschuppen beziehungsweise Bootshaus an der an der Mündung des Tâf unweit von Laugharne hauste.

In der ARD-Audiothek heißt es zum „wohl berühmtesten Hörspiel der Rundfunkgeschichte“, dass dieses „ein walisisches Fischerdörfchen, die Sehnsüchte, Zärtlichkeit, Exzentrik und Niedertracht seiner Bewohner zum Leben“ erwecke. Der Ort, auch Städtchen genannt, ist Llareggub, ein fiktiver Ort.

„Unter dem Milchwald“ wurde dafür aus dem Englischen von Erich Fried übersetzt. Es sprechen: Ludwig Cremer, Gisela von Collande, Paul Bildt, Heinz Sailer, Inge Meysel u. v. a., Musik: Siegfried Franz, Hörspielbearbeitung: Erich Fried, Regie: Fritz Schröder-Jahn, Produktion: Nordwestdeutscher Rundfunk 1954.

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