Besser „Lieber Mr. Salinger“ lesen! – Im angeblichen Eröffnungsfilm der 70. Berlinale geht es nicht um die Bären

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Der Bär der Berlinale auf einem Absperrgitter mit Sichtschutz im Februar 2019 in Berlin. © Münzenberg Medien, Foto: Stefan Pribnow

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Für Berliner läuft sie längst, die 70. Berlinale, doch offiziell wird sie morgen im Berlinale-Palast genannten und als Theater am Potsdamer Platz genannten Gebäude am Marlene-Dietrich-Platz eröffnet. So viel Verlogenheit passt zu den Filmfestspielen, oder?

Morgen am späten Abend beginnt die Eröffnungsgala der 70. Berlinale und die Premiere des Eröffnungsfilms werde laut Berlinale-Pressemitteilung vom 11.2.2020 „erstmals in vier deutschen Städten in Kinos übertragen. In den CinemaxX Kinos von Hamburg-Dammtor, München, Essen und Halle (Saale) können die Zuschauer*innen die Berlinale-Eröffnung, moderiert von Samuel Finzi, live auf der großen Kinoleinwand verfolgen. Im Anschluss folgt die Weltpremiere von My Salinger Year des Drehbuchautors und Regisseurs Philippe Falardeau. Zur hochkarätigen Besetzung gehören neben der mehrfach für den Oscar nominierten Sigourney Weaver, Margaret Qualley und Douglas Booth. Die kanadisch-irische Produktion basiert auf dem gleichnamigen Roman der US-Schriftstellerin Joanna Rakoff.“

Der 100 Minuten lange Eröffnungsfilm der Berlinale ist ein Filmdrama von Philippe Falardeau, der „außer Konkurrenz“ in der „Wettbewerb“ genannten Sektion der Berlinale läuft. Auch das: Vollverarschung, oder?

Egal, das ist Berlinale, die im Grunde genommen erst am Freitag, den 21.2.2020, beginnt, denn dann geht es mit viel Käse um die Wurst, also um die Bären. Bis dahin ist noch Zeit, dass Buch über eine Literaturstudentin und Verlagsmitarbeiterin, die über das Beantworten der Fanpost des berühmten Schriftsteller J. D. Salinger zu ihrer eigenen schriftstellerischen Berufung findet, in der Übersetzung von Sabine Schwenk mit dem Titel „Lieber Mr. Salinger“ zu lesen.

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