Demnächst in den Opelvillen: Fotografien von Esther Ferrer und José Ortiz Echagüe

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Eine Stehbildkamera, auch camera obscura genannt. Quelle. Pixabay, Foto: fancycrave1, BU: Stefan Pribnow

Rüsselsheim, Deutschland (Kulturexpresso). Daß zur Buchmesse in Frankfurt am Main das Königreich Spanien, das Land anderer Völker besetzt hält, als Ehrengast gilt, das ist für Kenner und Kritiker eine Schweinerei, aber nur eine von vielen.

Diese Schweinerei wird von den Damen und Herren der Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim nicht zum Anlaß genommen, sich in Sachen Geschichte des Vielvölkerstaates Spanien schlau zu machen, neue Kenntnisse zu erlangen und Kritik zu üben, sondern für „zwei Ausstellungen zur spanischen Kunst der Vergangenheit und Gegenwart“.

In einer Opelvillen-Pressemitteilung vom 15.8.2022 heißt es dazu: „Mit Esther Ferrer wird eine Pionierin der Performancekunst in Spanien vorgestellt, die seit den späten 1970er-Jahren zu den führenden Performancekünstlerinnen des Landes zählt. Fotografien von José Ortiz Echagüe beleuchten die kulturelle Vielfalt Spaniens in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Obwohl sein Werk durch die ausschließliche Verwendung der Fresson-Drucktechnik beispielhaft für die Geschichte der Fotografie ist, wird es bis heute kaum rezipiert.“

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