„Kunst. Kritik. Kassel. Eine Erkundungsreise zur Documenta“ im Pei-Bau des Deutschen Historischen Museums

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Raumansicht der Ausstellung „documenta. Politik und Kunst“ im DHM. © DHM, Foto: David von Becker

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Vorweg die erfreuliche Information, daß die als Sommer-Spezial angepriesene neu eröffnete Ausstellung Documenta. Politik und Kunst, die seit dem 18. Juni 2021 im Pei-Bau des Deutschen Historischen Museums unter den Platanen der breiten Berliner Allee Unter den Linden läuft und noch bis zum 9. Januar 2022 laufen soll, „im Rahmen des Berliner Museumssonntag an jedem ersten Sonntag im Monat kostenfrei besucht werden“ könne.

Das teil die Pressestelle des Deutschen Historischen Museums (DHM) per Pressemitteilung vom 13.7.2021 mit. Der Rundgang, für den man eine Stunde brauche, würde „sich an Kleingruppen inklusive Kindern ab acht Jahren“ richten und „die Verflechtungen von Politik und Kunst auf den Documenta-Ausstellungen zwischen 1955 bis 1997“ beleuchten. Für Berliner und Brandenburger wären das in DHM kurze Wege, doch sich nach Kassel auf den Weg zu machen, wo die 15. Documenta ebenfalls seit 18. Juni 2021 stattfinden, aber nur bis zum 25 September 2022 geplant ist, das wäre eine viel famosere Kulturreise, oder?

Für Unbedarfte und Familien ist eine „Familienführung“, die rund eineinhalb Stunden dauern solle, unbedingt zu empfehlen. Zitat: „Der 90-minütige, dialogische Rundgang lädt dazu ein, sich anhand von Kunstwerken, Skulpturen, Briefen oder Plakaten mit der Rolle der Kunst im Alltag und in der Politik zu beschäftigen.“ Und zum Schluß der schnelle Schuß. „An einer interaktiven Station“ könnten die Kunden Könige sein und „selbst Kunstwerke im Stadtraum Kassels arrangieren“. Wahnsinn, aber wahr (jedenfalls das Zitat)!

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