Schöneberger mit Kerl und Konfetti – Deutscher Computerspielpreis irgendwo im Nirgendwo des Weltnetzes

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Schöneberger und Kerl mit Konfetti (Berlin, 26.4.2020). © Copyright Quinke Networks Photo by Franziska Krug - Getty Images for Quinke Networks

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Wieder wurde der Deutsche Computerspielpreis (DCP) vergeben, doch die Veranstaltung 2020 fand weder in München noch in Berlin statt, sondern im Weltnetz. Während der Direktberichterstattung am 27.4.2020 wurde das Publikum vor allem von Barbara Schöneberger (War sie es wirklich oder eine Doppelgängerin?) und Nino Kerl (Kennt den Kerl jemand?) bespaßt.

Dazu gab es Grüße via Video von Staatsministerin Dorothee Bär (CSU), Bundesminister Andreas Scheuer (CSU) und Felix Falk, Geschäftsführer des Game genannten Branchenverbandes. Die Gruppen der Gewinner sowie die Laudatoren wurde in die Direktberichterstattung eingeschaltet. So waren Fahri Yardım, Smudo, Uke Bosse, Maxi Gräff, Viola Tensil und andere zu hören und zu sehen.

Hier und heute die DCP-Preisträger 2020:

Bestes Deutsches Spiel (dotiert mit 100.000 Euro)

Anno 1800 (Ubisoft Mainz / Ubisoft)

Die weiteren zwei Nominierten in dieser Kategorie erhalten jeweils 25.000 Euro:

Sea of Solitude (Jo-Mei / Electronic Arts)

Through the Darkest of Times (Paintbucket Games / HandyGames)

Bestes Familienspiel (dotiert mit 75.000 Euro)

Tilt Pack (Navel / Super.com)

Nachwuchspreise – Bestes Debüt (dotiert mit 40.000 Euro)

The Longing (Studio Seufz / Application Systems Heidelberg)

Nachwuchspreise – Bester Prototyp (dotiert mit 35.000 Euro)

Couch Monsters (Laurin Grossmann, John Kees, Marie Maslofski, Dennis Oprisa, Luca Storz, Jaqueline Vintonjek – HTW Berlin)

Die weiteren vier Nominierten in dieser Kategorie erhalten jeweils 20.000 Euro:

Echoes of Etrya (Nik Douglas, Sylvia Exner, Lisa Günther, Robin Hentschel, Silvan Koch, Pia Krensel, Jacob Menz, Melina Stratmann, Soren Wagner – S4G School for Games)

Prim (Oskar Alvarado, Bryan Atkinson, Jonas Fisch, Florian Genal, Michael Kenny, Maria Pendolino, Sascha Schneider – CMMN CLRS)

– Sonority (Franca Bittner, Marvin Clauß, Nadine Harter, Şahin Kablan, Madeline Reinaldo Mendoza, Lisa Nonnemacher, Clemens Sandner, Alice Schlotterbeck, Elisa Schorrig, Willi Schorrig, Vladyslav Trutniev – HdM Stuttgart)

Wild Woods (Nadja Clauberg, Moritz Heinemeyer, Johannes Kutsch, Eric Massenberg, Marcus Meiburg – HAW Hamburg)

Beste Innovation und Technologie (dotiert mit 30.000 Euro)

Lonely Mountains: Downhill (Megagon Industries / Thunderful Publishing)

Beste Spielewelt und Ästhetik (dotiert mit 30.000 Euro)

Sea of Solitude (Jo-Mei / Electronic Arts)

Bestes Gamedesign (dotiert mit 30.000 Euro)

Anno 1800 (Ubisoft Mainz / Ubisoft)

Bestes Serious Game (dotiert mit 30.000 Euro)

Through the Darkest of Times (Paintbucket Games / HandyGames)

Bestes Mobiles Spiel (dotiert mit 30.000 Euro)

Song of Bloom (Kamibox)

Bestes Expertenspiel (dotiert mit 30.000 Euro)

Avorion (Boxelware)

Bestes Internationales Spiel (undotiert)

Star Wars Jedi: Fallen Order (Electronic Arts)

Bestes Internationales Multiplayer-Spiel (undotiert)

Apex Legends (Electronic Arts)

Spielerin/Spieler des Jahres (undotiert)

Gob b (Fatih Dayik)

Bestes Studio (dotiert mit 30.000 Euro)

Yager Development (Berlin)

Sonderpreis der Jury (undotiert)

Foldit

Publikumspreis (undotiert)

The Witcher 3: Wild Hunt für Nintendo Switch (CD Projekt RED / Bandai Namco)

Richtig gerechnet, Preisgelder in Höhe von 590.000 Euro wurden vom Ausrichter, dass ist die Merkel-Regierung mit Ministern der Altparteien CDU, CSU und SPD sowie Game, verschenkt. Unterstützung erhielten die Ausrichter nach eigenen Angaben „von der Stiftung Digitale Spielekultur“ und auch „das Bayerische Staatsministerium für Digitales förderte die Preisverleihung 2020“, die in der Regel mal in München, mal in Berlin und ausnahmsweise mal irgendwo im Nirgendwo des Weltnetzes stattfindet beziehungsweise in einem Studio in Berlin.

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