Der Lietzensee liest in Eichkamp. Lesung der Charlottenburg-Autorin Irene Fritsch aus ihrem neuesten Roman „Wilde Zeiten am Lietzensee“

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Stadtteilzentrum Eichkamp am Grunewald in Berlin.
Das vereinsgetragene Stadtteilzentrum Eichkamp am Grunewald hat eine schöne Freitreppe. © 2018, Foto/BU: Andreas Hagemoser

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Bisher war Irene Fritsch vor allem im Pianocafé am Lietzensee vertreten. Zumindest subjektiv. Ihre Bücher waren dort zu finden und die Autorin soll auch dort in der Herbartstraße/ Ecke Neue Kantstraße gewesen sein … Irene Fritsch hat bereits mehrere Bücher geschrieben und immer wieder geht es um den Berliner Bezirk Charlottenburg, der seit 2001 Teil des Großbezirks Charlottenburg-Wilmersdorf ist. Auch die Schauplätze ihres neuen Werkes „Wilde Zeiten am Lietzensee“ liegen in ihrer Mehrzahl in Charlottenburg. Der gut dokumentierte Klausenerplatz in Schlossnähe, wo selbst Veröffentlichungen erscheinen, und der Lietzenseepark liegen im Kiez.

Charlottenburg, das ist die einstige kurfürstliche, dann königliche Residenz, die diesen Namen seit 1705 trägt. Von Anfang an war sie Stadt. Der Adelssitz wurde gleichzeitig umbenannt und hieß einst Lietzenburg oder Lützenburg. Die Umgehungsstraße zum Ku’damm oder Kurfürstendamm trägt deshalb den Namen Lietzenburger Straße. Lietzow oder Lützow hieß ein altes Dorf, aus dem aber die barocke Stadt nicht entstand. Es handelt sich bei der Neugründung im 18. Jahrhundert um eine kurfürstliche Privatstadt.

Zum Inhalt des Romans „Wilde Zeiten am Lietzensee“

Auf einer Bank im Lietzenseepark findet Anna eine Tote – und erkennt sie wieder. Die Frau hatte sich vor wenigen Tagen nach einer Dagmar erkundigt, mit der sie vor Jahrzehnten befreundet war.

Anna kannte keine Dagmar, aber sie beginnt zu recherchieren und findet allmählich Hinweise auf Vorgänge, die sich in den 70er Jahren in einer WG am Lietzensee, im nahegelegenen Klausenerplatz-Kiez und auf dem Campus der Pädagogischen Hochschule Lankwitz abspielten.

Zwei Freundinnen gerieten damals in den Strudel von linksextremen Aktivitäten, Kontakten zur Stasi und Fluchthilfeunternehmen. Ihr wildes Leben mit Haschorgien, Sex und Eifersucht endete schließlich in Verrat und Mord.

Gelingt es Anna, die verworrenen Ereignisse zu klären, obwohl sie dabei in Lebensgefahr gerät?

Roman-Lesung „Wilde Zeiten am Lietzensee“ mit Irene Fritsch

Wann? Dienstag, den 13. März 2018, 19.30 Uhr

Ende der Veranstaltung: um 22 Uhr

Wo? Veranstaltungsort:
Haus Eichkamp (des Siedlervereins Eichkamp), Zikadenweg 42a (Ecke Maikäferpfad), 14055 Berlin
Telefon: (030) 37 30 61 25
Anfahrt: Bus 349, Haltestelle Maikäferpfad.
In den Maikäferpfad hinein, das Haus liegt dann rechts hinter einer Kreuzung.

Mit Fußweg: S-Bahnhof Grunewald (an der Potsdamer Strecke) oder
S Messe Süd (Eichkamp) an der Strecke Richtung Heerstraße, Olympiastadion, Spandau.

hauseichkamp.de

Musik im Stadtteil, „Eintritt frei“. W. Fuchs, E. Mursky und Yasuko Fuchs-Imanaga spielen im Berliner Haus Eichkamp Kammermusik der Romantik

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