Geflasht. Flashdance erfreut bis Heiligabend die Berliner

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Zentral: Der Admiralspalast Berlin in der Friedrichstraße in Mitte am Fernbahnhof. © Foto/BU: Andreas Hagemoser, 2016/ 2018

Berlin,Deutschland (Kulturexpresso). „Ich bin geflasht“, sagte Jocelyn B. Smith, als sie während einer Chorprobe von „Different Voices of Berlin“ von einer Radiomoderatorin live am Mikrophon mit einem Radiopreis für Engagement überrascht wurde (flash bedeutet unter anderem Blitz).

Ich wurde „geflasht“, als ich im September mit einem Mietwagen auf die Autobahn wollte. Gerade dort, wo schon der Wald beginnt und alles nach Landstraße aussah, stand das Ortsschild noch nicht, sondern der – Blitzer. 15 Euro hat mich das gekostet und das bei der Tatsache, dass das Reisebugdet äußerst knapp war. So knapp, dass jeder weitere Euro zuviel war.

15 Euro zu viel oder die Freude über eine Preisverleihung – beim Übersetzen des englischen Begriffes „flash“ hat kaum ein Fremdsprachenkundiger alle Antworten. Das Wort bedeutet unecht, falsch, aufgedonnert. Der flash ist ein Blitz, im übertragenen Sinne auch ein Auflodern oder Aufblitzen. In US-Zeitungen und manchmal im Fernsehen ist es eine kurze Nachricht, die flash (news). Als Verb heißt to flash natürlich blitzen, aufblitzen und auflodern. Oder Aufblitzen lassen. Oder einen Blick werfen oder einen Lichtschein oder Lichtstrahl. To flash bedeutet auch flitzen, funken, telegraphieren.

Flash, geflasht, Flashdance

Leicht ergänzbar sind das flashlight als Blitzlicht, aber auch Blinklicht und – weniger blitzartig, nur am Anfang – die TASCHENLAMPE. Das Wort Flashdance gab es vorher im breiten Sprachgebrauch nicht. Im amerikanischen Englisch hat es immerhin eine verständliche Doppel- und Dreifachdeutigkeit. Man weiß nicht genau, was es sein soll, dafür versteht man sofort das in between, die Bedeutung zwischen den Zeilen.

Am 11. Dezember 2018 findet die Opening Night, die Eröffnungsnacht oder Berliner Premiere von „Flashdance“ statt. Im Admiralspalast um 20 Uhr. An der Friedrichstraße in Berlin-Mitte. Irgendwie ist das flashy (auffallend, aufdringlich, grell).

Bei „FLASHDANCE – DAS MUSICAL“ führte Anders Albien Regie, die Choreographie entstammt den kreativen Ideen von Jennie Widegren.

Das Bühnenbild entwickelte Andreas Bini, die begleitende Lichttechnik (mit Flash und flashes bestimmt flashy!) wurde von Palle Palmé zusammengestellt.

Oskar Johansson lieferte den passenden Sound für die Show.

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