Wer sich für künstliche Kunst oder Kacke interessiert, der …

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Quelle: Pixabay, Foto: Jae Rue

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). … schaue und höre sich das Stück „Prometheus unbound“ von Cyber-Räuber als Direktberichterstattung auf der Heimatseite der Theaterdiscounter Gesellschaft mit beschränkter Haftung im Weltnetz an. Am 10., 11. und 12. April 2021 ab 20 Uhr Berlin-Zeit könne man das Zeug von dieser Gesellschaft im Weltnetz unter td.berlin sehen und hören.

Vorweg wird darüber informiert, dass „Prometheus … den Menschen einst das Feuer, die Technik, die Zivilisation und die Kunst“ gebracht habe. Wer`s glaubt?! Weiter heißt es bei der „TD Berlin“ abgekürzten Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die dem Dummdeutsch fest verbunden zu sein scheint: „Davon ausgehend beschäftigen wir uns mit dem Wesen von Kunst im digitalen Zeitalter.“ Wovon ausgehend? Doch nicht etwa von diesem Glauben!

Wie man nüchtern und also bei klarem Verstand auf diese formulierten Fragen „Was ist menschliche Kunst, was künstliche Kunst? Kann Künstliche Intelligenz – kurz KI – kreativ sein? … Was passiert, wenn wir Prometheus wieder entfesseln?“, das ist mir schleierhaft. Die drei Punkte stehen übrigens für einen Satz der oben bezeichneten Gesellschaft mit Sternchendünnschiß. Den erspare ich mir und meinen Lesern und scheiß drauf, aber voll. Ich nenne das Kunst.

Kunst ist wohl auch, wenn „Cyber-Räuber … als digitale Erzähler an einem Theater der virtuellen Realität“ arbeiten (sic!) würden. Und dann das: „Für Prometheus unbound führen sie nun die neuronalen Netze und ihre künstlerischen Anwendungsbereiche in die althergebrachte Institution des Theaters ein und lassen menschliche und künstliche Kunst aufeinandertreffen.“

Klingt kacke? Mag sein, aber die zieht nicht nur Fliegen an.

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