Berlinalefilm siegt bei Filmpolska: „Wieża. Jasny dzień.“ von Jagoda Szelc

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Fassade des Polnisches Kulturinstituts, Burgstraße 27 in Berlin-Mitte
Das Polnische Kulturinstitut während des Filmfests in der Abendsonne, kurz vor den 20-Uhr-Nachrichten in der Walpurgisnacht. Der rote Buchstabe verweist auf Filmpolska. © 2018, BU/ Foto: Andreas Hagemoser

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Mit „Birds Are Singing in Kigali“ geht am 2.Mai 2018 um 22.30 Uhr das 13. Filmpolska zu Ende. Der Film, der sich mit dem Völkermord in Ruanda beschäftigt, wird im FSK-Kino am Oranienplatz gezeigt. Im Wettbewerb um den filmPOLSKA-Preis 2018 hat sich „Wieża. Jasny dzień.“ (Tower. A Bright Day. Oder: Turm. Ein heller Tag.), der Debütfilm und Berlinale-Beitrag 2018 der Regisseurin Jagoda Szelc, durchgesetzt.
www.filmpolska.de
Die Palette der im Wettbewerb nominierten Filme aus den Bereichen Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilm reicht von der Entstehung des Universums über tragikomische Familienzusammenkünfte bis hin zum tragischen Leben und Sterben Vincent Van Goghs.

Die sieben nominierten Filme filmPOLSKA 2018 sind:

Cicha noc / Silent Night (Polen (PL)  2017)
R/B: Piotr Domalewski

Człowiek z magicznym pudełkiem / The Man with the magic box (PL  2017)
R/B: Bodo Kox

Photon (PL  2017)
R/B: Norman Leto

Plac zabaw / Playground (PL 2016 )
R/S: Bartosz M. Kowalski
(in Berlin und Hamburg vorgestellt auf dem Fantasy Filmfest)

Turyści / Tourists (PL 2017)
R: Mateusz Romaszkan, Marta Wójtowicz-Wcisło

Twój Vincent / Loving Vincent (UK/PL 2017, Koproduktion mit Großbritannien)
R: Dorota Kobiela, Hugh Welchman

Wieża. Jasny dzień/ Tower. A Bright Day (PL  2017)
R/B: Jagoda Szelc

In der Jury waren Katja Petrowskaja, Ricardo Brunn und Robert Thalheim.

Zum Inhalt des Films „Wieża. Jasny dzień.“ / „Tower. A Bright Day“

Ein ländliches Idyll in den südpolnischen Hügeln, eine junge Familie hat die Renovierung ihres Hauses noch nicht beendet. Aber es ist genug Platz, um die ganze Familie zur Erstkommunion von Mulas Tochter Nina einzuladen. Auch Mulas Schwester Kaja kommt zum Fest – aber was folgt, ist das Gegenteil eines Familienidylls. Denn Kaja, vor sechs Jahren plötzlich verschwunden, bekommt zur Begrüßung erst einmal einen Verbotskatalog vorgelegt. Vor allen Dingen darf sie auf keinen Fall erwähnen, dass sie in Wirklichkeit Ninas Mutter ist. Damit beginnt ein Kammerspiel voller Verdächtigungen, unterdrückter Aggressionen, verschwiegener Wahrheiten und unerwarteter Wendungen.

FSK-Kino am Oranienplatz, Segitzdamm 2, Berlin-Kreuzberg, (Bus M29)

Cézanne, Gauguin, van Gogh: Rückkehr alter Meister. „Gauguin“ jetzt im Kino, „Loving Vincent“ Ende des Jahres, ein Spielfilm aus Ölgemälden

Marspole. „First Pole on Mars“ von Agnieszka Elbanowska im Fsk-Kino Oranienplatz (Filmpolska)

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