Gespräche über Gehirne – John-Dylan Haynes und Semir Zeki tragen im Forum der Bundeskunsthalle vor

71
Ins Gehirn gepiekst. Quelle: Pixabay, Foto: engin akyurt

Bonn, Deutschland (Kulturexpresso). In Bonn steige in Kürze das „Gipfeltreffen der Hirnforscher“ heißt es in einer Pressemitteilung der Bundeskunsthalle vom 29.4.2022. Und weiter im Werbetext: „Das Who is Who der Wissenschaft, genauer gesagt der Hirnforschung, wartet gleich im Doppelpack auf Sie: Was Sie schon immer über Ihr Gehirn im Spiegel von Kultur und Science Fiction und über die Wahrnehmung der Schönheit wissen wollten, John-Dylan Haynes und Semir Zeki verraten es Ihnen am 4. Mai – nicht verpassen!“ Beginn: 18:30 Uhr, geplantes Ende: 20 Uhr.

John-Dylan Haynes, Bernstein Center for Computational Neuroscience, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Wissenschaftlicher Kurator der Ausstellung Das Gehirn. In Kunst & Wissenschaft werde, wie es heißt, folgende Frage in seinem Vortrag mit dem Titel „The Brain in the Mirror of Culture and Science Fiction“ beantworten: „Was ist dran an den Schnittstellen, mit denen sich Protagonisten in Filmen wie Matrix oder Strange Days in künstliche Welten einkoppeln?“

Haynes räume zudem „mit vielen falschen Vorstellungen auf, frei nach dem Motto von Emerson Pugh: Wäre das menschliche Gehirn so einfach, dass wir es verstehen könnten, wären wir so einfach, dass wir es nicht verstehen könnten“.

Semir Zeki, Division of Cell & Developmental Biology, University College London, beschäftige sich in seinem Vortrag mit dem Titel „The Aesthetics of Beauty“ mit der Frage: „Liegt Schönheit im Auge des Betrachters?“ Zeki solle in das „Forschungsgebiet der Neuro-Ästhetik“ einführen und erklären, „was in unseren Gehirnen passiert, wenn wir Kunstwerke betrachten oder Musik hören“.

Anmerkung:

Siehe auch den Beitrag Futter für die Fische oder „Gehirn“-Fick mit der Bundeskunsthalle von Ingeborg Iltis im Magazin KULTUREXPRESSO.

Anzeige

Vorheriger ArtikelVideo-Tour mit Jean-Jacques Lebel durch die Ausstellung „Jean-Jacques Lebel“ im Museum Tinguely in Basel
Nächster ArtikelFreud, „Sigmund Freud“ oder „Freud über Freud“ – eine Filmbiografie von David Teboul